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Wings For Life World Run
In München waren 10 000 Teilnehmer am Start © Getty Images

Beim Wings for Life kommen 6,8 Millionen Euro für die Rückenmarkforschung zusammen. Ein Rollstuhlfahrer holt den inoffiziellen Sieg. Auch Schafe laufen mit.

155.288 Teilnehmer in 58 Ländern haben am Sonntag insgesamt 1.431.183 Kilometer für die Rückenmarksforschung zurückgelegt.

Beim Wings for Life World Run, der weltweit zeitgleich gestartet wurde, kamen 6,8 Millionen Euro an Antrittsgeldern und Spenden zusammen in dem Bestreben, Querschnittlähmung heilbar zu machen. 

Die weiteste Strecke legte in diesem Jahr Rollstuhlfahrer Aron Anderson zurück. Der Schwede kam in Dubai auf 92,14 Kilometer und sicherte sich damit den inoffiziellen Sieg. Ultrarunner Florian Neuschwander war mit 83,36 Kilometern bester Deutscher auf Platz sechs. 

Kurioserweise liefen auch einige Schafe für kurze Zeit mit, die zuvor aus einer Weide ausgebrochen waren.

Zahlreiche Sportgrößen am Start

Mit dabei waren auch Sportgrößen wie David Coulthart, Lindsey Vonn, Marcel Hirscher, Mark Webber und Max Verstappen. Im Münchner Olympiapark gingen 10.000 Läufer an den Start, darunter Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Windsurf-Weltmeister Philip Köster.

Jeder - vom Hobbyläufer bis zum Profi - bleibt beim Wings for Life World Run so lange auf der Strecke, bis ihn der "Besenwagen" einholt.

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