vergrößernverkleinern
Kris Meeke kennt die Gefahren der Rallye Australien aus eigener Erfahrung
Kris Meeke kennt die Gefahren der Rallye Australien aus eigener Erfahrung © xpbimages.com

Citroen-Pilot Kris Meeke will in Australien mit seiner Erfahrung aus der Vorsaison punkten und sich nicht unter Druck setzen lassen: Gefahren lauern überall

Schnell, aber vielleicht zu schnell: Bei der Rallye Deutschland hielt Citroen-Pilot Kris Meeke lange mit Volkswagen mit, doch am Ende wurde er wieder durch einen Fehler bestraft. Doch in seiner ersten vollständigen WRC-Saison gibt sich der Brite mit seiner bisherigen Pace zufrieden und hofft, dass er auch in Australien wieder zu den Schnellsten gehören wird. "Es ist, wie ich es erhofft und geträumt habe", resümiert er auf der Pressekonferenz kurz.

"Es ist meine erste vollständige Saison in der Rallye-Weltmeisterschafft und man weiß, dass es schwierige Momente geben wird, wenn man sich einfindet, Auto und Team kennenlernt und zu neuen Rallyes geht. Es ist schwierig, wenn man so ein Wettbewerbstyp wie ich ist. Ich möchte gleich beim ersten Mal konkurrenzfähig sein, und das kann Fehler mit sich bringen", schildert er noch einmal rückblickend.

In Australien hat Meeke nun zumindest den Vorteil, dass er die Rallye aus dem vergangenen Jahr kennt - doch gute Erinnerungen hat er zumindest ergebnistechnisch nicht: "Im vergangenen Jahr hatte ich eine einmalige Möglichkeit und habe mich vielleicht zu sehr unter Druck gesetzt. Ich war schnell zu Beginn, hatte aber nicht die Ausdauer, um es am gesamten Wochenende zu zeigen", sagt er und blickt positiver auf die kommende Rallye: "Vielleicht fehlte da die Übung, aber jetzt habe ich ein Jahr mehr auf dem Buckel und viel mehr Vorbereitung, um den Speed am gesamten Wochenende aufrecht zu halten."

Ein bestimmtes Ziel möchte sich der Citroen-Mann allerdings nicht setzen: "Wenn ich die perfekte Rallye fahre und Fünfter werde, muss ich das akzeptieren. Ich muss einfach versuchen, perfekt zu sein, und hoffen, dass der Speed gut genug ist." Dass das keine einfache Aufgabe sein wird, ist ihm aber auch klar: "Wenn man normalerweise einen Meter zu weit herauskommt, landet man im Graben - hier ist es ein Baum. Man muss wirklich vorsichtig sein, weil man weiß, dass auch ein kleiner Fehler brutal bestraft werden kann."

Einen Beweis seiner Geschwindigkeit hat Meeke in Australien bereits erbracht: Beim Shakedown bezwang er sämtliche Konkurrenten und holte sich die schnellste Zeit.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel