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Mikko Hirvonen hatte in Australien keine echte Chance auf einen Podestplatz

Mikko Hirvonen in Australien letztendlich ohne Chance auf den vierten Platz, dafür aber jetzt WM-Vierter - M-Sport-Ford will Citroen noch überholen

Seit sich Volkswagen am vergangenen Wochenende in Australien nun auch offiziell zum Hersteller-Weltmeister gekrönt hat, geht es für die Konkurrenz nur noch um Platz zwei. Das M-Sport-Ford-Team rechnet sich auf den Vizetitel noch gute Chancen aus. Drei Rallyes vor Saisonende fehlen acht Punkte auf Citroen.

"Ich gratuliere Volkswagen Motorsport zum Gewinn des Herstellertitels, aber der Kampf um Platz zwei ist noch ziemlich offen", sagt M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson. "Dank einer soliden Leistung von Mikko und Elfyn sind wir in einer guten Ausgangsposition, das zu schaffen. Es fehlen nur acht Punkte und es kommen noch ein paar für uns gute Rallyes." Nämlich Frankreich, Spanien und das Saisonfinale in Großbritannien.

Mikko Hirvonen ging in Australien als Vierter in den Schlusstag, nur 0,6 Sekunden vor Kris Meeke (Citroen), der am Samstag wegen einer 61-Sekunden-Strafe zurückgefallen war. Letztendlich hatte er dem Briten aber nichts entgegenzusetzen und lag nach 20 Wertungsprüfungen 9,6 Sekunden hinter Meeke.

"Wir wollten dieses Wochenende ums Podium kämpfen, aber es hat leider nicht sollen sein", so Hirvonen. "Trotzdem war es keine schlechte Rallye. Kris war einfach auf jeder Prüfung des letzten Tages ein bisschen schneller. Ich bin aber zufrieden mit meiner Fahrleistung und habe mich in der Fahrer-WM vom sechsten auf den vierten Platz verbessert. Damit kann ich zufrieden sein."

Teamkollege Elfyn Evans wurde Achter. Für ihn ging es ohnehin primär darum, Erfahrung für die nächsten Jahre zu sammeln. "Das Ziel war nicht, unseren Speed zu zeigen, sondern die Prüfungen und die Umgebung kennenzulernen", sagt er. "Ich habe jetzt gute Pacenotes und kann nächstes Jahr stärker zurückkehren. In Australien gibt es nämlich absolut erstaunliche Prüfungen, auf die ich mich sehr freue!"

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