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Hayden Paddon hat sein Auto zwar verschmutzt, aber nicht zerkratzt

Der Neuseeländer buhlt um einen dauerhaften Drive bei Hyundai und sieht sich nach einer überzeugenden Australien-Rallye in guter Position: "Kein Kratzer"

Die Brust des Hayden Paddon könnte nicht breiter sein. Nach Platz sechs bei der Australien-Rallye, dem besten Ergebnis seiner jungen Karriere in der Weltmeisterschaft (WRC), meldet der Neuseeländer Ansprüche auf ein Stammcockpit in der Saison 2015 an. Bei Hyundai sind ihm in diesem Jahr nur sechs Einsätze zugesichert, vier hat er bereits absolviert. "Wir haben alles getan, was das Team verlangt hat, Das Auto hat nicht einen Kratzer abbekommen", erklärt Paddon 'WRC.com'.

Der 27-Jährige weiß, dass er nur dann eine Chance hat, wenn er vergleichbare Leistungen zeigt und seine Fortschritte bestätigt. Trotzdem hat der Trip nach Down Under für Selbstvertrauen gesorgt: "Dieses Wochenende hat sich gelohnt. Wir waren besser als in Finnland und darum geht es hauptsächlich. Zwar haben wir es zwar nicht unter die Top 5 geschafft, aber das ist mit der Zuverlässigkeit der Autos ohnehin knifflig", so Paddon, der es versteht, sich zu einer Beförderung zu rechnen.

Die Kalkulation sieht so aus: Auf Sardinien respektive bei der 1000-Seen-Rallye verlor er auf den Gesamtsieger noch zwei beziehungsweise 0,7 Sekunden pro Kilometer, in Coffs Harbour waren es nur deren 0,5. "Wir haben alles herausgeholt", bilanziert Paddon. Seit seinem WRC-Debüt bei der Katalonien-Rallye 2013 landete Paddon viermal unter den Top 8. Um den Hyundai-Drive zu erhalten, wird er sich gegen Juho Hänninen, Dani Sordo und Chris Atkinson durchsetzen müssen.

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