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Matthias Dolderer startet seit 2009 beim Air Race
Matthias Dolderer startet seit 2009 beim Air Race © getty

Der deutsche Pilot Matthias Dolderer aus Tannheim hat bei der Stadion-Premiere der Red-Bull-Air-Race-Weltmeisterschaft im texanischen Fort Worth erneut das Final Four erreicht.

Der 43-Jährige belegte bei der spektakulären Flugshow auf dem Texas Motorspeedway wie zuvor im britischen Ascot Platz vier.

"Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, aber die Formkurve geht steil nach oben", sagte Dolderer.

"Die erste Schikane und die letzte Kurve waren ausschlaggebend, weil sehr viel mehr Wind geblasen hat als bei den zwei Runs zuvor. Hätte ich das gewusst, wäre ich eine leicht veränderte Linie geflogen", sagte Dolderer, der am 12. Oktober in Las Vegas zum ersten Mal auf dem Podium stehen will.

Sieger in Forth Worth wurde der Franzose Nicolas Ivanoff.

In der Gesamtwertung übernahm der Brite Paul Bonhomme durch seinen fünften Platz die Führung mit 45 Punkten vor dem entthronten Spitzenreiter Hannes Arch aus Österreich und dem Briten Nigel Lamb, die beide nur einen Zähler Rückstand haben.

Das Rennen in Fort Worth mit 40.000 Zuschauern war eines der spannendsten der Saison. Die Strecke war wegen ihrer engen Wendungen und starken Winde eine der anspruchsvollsten überhaupt.

Die Temperaturen erreichten beinahe 40 Grad Celsius, die Piloten flogen mit etwa 370 km/h über die Strecke und waren Belastungskräften von bis zu 10 G (das Zehnfache des Körpergewichts) ausgesetzt.

Die Red-Bull-Air-Race-Weltmeisterschaft ist eine Motorsportserie, bei der die besten Piloten der Welt gegeneinander antreten. Dabei zählen vor allem Geschwindigkeit, Präzision und Geschicklichkeit.

In den äußerst leichten und wendigen Rennmaschinen absolvieren die Piloten einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht.

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