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Dani Sordo fehlten im Ziel fast zwei Minuten auf Sieger Jari-Matti Latvala

Asphalt-Spezialist Dani Sordo ist in Frankreich der beste Hyundai-Fahrer - Mit der Performance über die drei Etappen ist der Spanier zufrieden

Der Spanier Dani Sordo durfte bei der Rallye Frankreich seinen fünften Einsatz für Hyundai in diesem Jahr absolvieren. Da der Routinier als Asphalt-Spezialist gilt, war seine Nominierung logisch. Schließlich eroberte Sordo auch den vierten Platz, womit er der beste des Hyundai-Trios war. Obwohl es keine großen Probleme gab, war es für den 31-Jährigen keine einfache Rallye, denn er feilte an der Abstimmung des i20 WRC, um den Boliden auf die neuen Asphalt-Reifen von Michelin anzupassen.

Nach der ersten Etappe hielt Sordo bereits den vierten Rang der Gesamtwertung. "Es war ein solider Start in die Rallye und es war gut, wieder hinter dem Steuer des i20 zu sitzen", sagt er über die ersten Wertungskilometer. "Mit der ersten Prüfung war ich nicht zufrieden, denn ich hatte einen brenzligen Moment. Dann fand ich aber Vertrauen und setzte in den nächsten Prüfungen gute Zeiten. Das Auto war generell gut, aber es gibt immer noch Raum für Verbesserungen."

Dann entwickelte sich am Samstag ein Duell mit dem Ford von Robert Kubica. Der Pole war konstant schneller als Sordo. Somit schrumpfte sein Polster vor dem abschließenden Tag auf neun Zehntelsekunden. "Es war wieder ein sehr guter Tag, und es war ein schönes Duell mit Robert. Ich hatte auch ein viel besseres Gefühl für meinen i20. Dadurch hatte ich auch mehr Vertrauen", sagt Sordo über den Samstag. "Wir nahmen einige Veränderungen vor, die sich in Verbesserungen zeigten."

Am Sonntagvormittag musste Sordo den vierten Platz an Kubica angeben und er war auf Kurs zum fünften Rang. Als Kubica allerdings in der Powerstage von der Straße flog, bekam Sordo den vierten Platz zurück. "Wir können von dieser Rallye viel Positives mitnehmen", lautet deshalb sein Fazit. "Generell war es eine problemlose Rallye. Wir konnten im Laufe der drei Tage auch Verbesserungen am Auto vornehmen."

"Es hat auch Spaß gemacht, um den vierten Platz zu kämpfen, aber wir wollten nicht, dass die Rallye mit dem Ausfall von Robert zu Ende geht", zeigt Sordo Mitgefühl für seinen Konkurrenten. "Ein vierter Platz ist bei dieser schwierigen Rallye gut und wir haben viel über das Auto gelernt. Das Team hat sehr professionell gearbeitet und ich denke, wir können mit unserer Leistung zufrieden sein." Sordo wird auch bei der Rallye Spanien Ende Oktober im Auto sitzen.

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