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Mads stberg musste am Samstag ein lleck beim hinteren Differenzial beheben

Differenzialprobleme bremsen Mads Östberg in Frankreich ein - Dennoch sieht der Citroen-Pilot die positiven Aspekte seiner Performance

Seit dem zweiten Platz in Italien läuft es für Mads Östberg nicht mehr rund, während sein Citroen-Teamkollege Kris Meeke immer besser in Fahrt kommt. Für beide geht es auch um einen Vertrag für die kommende Saison. Bei der Rallye Frankreich hatte Östberg mit mehreren kleineren Problemen zu kämpfen und wurde schließlich knapp hinter Elfyn Evans (Ford) Siebter.

Zunächst lief es noch nach Plan, denn nach der ersten Etappe hielt der Norweger den fünften Platz. "Es ist immer noch meine Lieblingsrallye auf Asphalt", so Östberg, der ebenfalls daran arbeitete, den DS3 WRC auf die neuen Asphalt-Reifen von Michelin anzupassen. Am Samstag fingen schließlich die technischen Probleme an. Es gab ein Ölleck beim hinteren Differenzial. Vor der 13. Prüfung versuchte Östberg, den Schaden zu reparieren. Deswegen startete er WP13 zu spät und erhielt 70 Strafsekunden.

Deswegen fiel der auf den siebten Platz zurück. "Während der ersten Schleife habe ich es genossen, den DS3 zu fahren. Ich hatte einen guten Rhythmus und war schneller als einige Asphaltspezialisten. In der elften Prüfung spürte ich, wie die Hinterachse instabiler wurde. Es gab ein Leck beim Differenzial", sagt Östberg über den Samstag. "Wir entschieden uns dafür, dass es besser wäre, wenn wir zwischen den Prüfungen reparieren, damit wir den Tag zu Ende fahren konnten."

Am Sonntag lief der Citroen wieder problemlos und Östberg war in ein enges Duell mit Evans verwickelt. Dabei stellte der Norweger in WP17 seine erste Bestzeit auf Asphalt auf, und in der Powerstage verpasste er einen Bonuspunkt nur um eine Zehntelsekunde. Dennoch wurde Östberg von Evans überholt. Da Robert Kubica noch ausschied, wurde es für Östberg der siebte Platz. "Ich bin zufrieden, dass ich die Rallye Frankreich beendet habe", sieht er es dennoch positiv.

"Wir hatten einige Schwierigkeiten, die uns davon abgehalten haben, unser volles Potenzial zu zeigen", ist Östberg überzeugt. "Das gehört aber zum Rallyesport dazu. Wenn alles perfekt funktionierte, konnte ich gute Prüfungszeiten fahren. Wir können von dieser Rallye viel Positives mitnehmen, angefangen bei den gesammelten WM-Punkten." Östberg ist Teil einer Gruppe von vier Fahrern, die noch um WM-Platz vier kämpfen.

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