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Der Schlusstag wird nun doch nicht wie erhofft aufgewertet werden

Die Powerstage wird im kommenden Jahr nicht durch geringere Abstände verändert werden, entschied die WRC-Kommission gestern - Änderung nur bei Startreihenfolge

Der Vorschlag, die Powerstage durch geringere Abstände zwischen den Fahrern spannender zu gestalten, ist endgültig vom Tisch. Die WRC-Kommission entschied gestern in Genf, dass die Idee nicht zum Weltrat der FIA im Dezember weitergereicht und damit auch in der Saison 2015 nicht eingeführt wird. Bereits im September wurde der Vorschlag vom Weltrat abgelehnt.

"Es wurde deutlich, dass der Vorschlag nicht reif genug ist, um eine Mehrheit zu finden", erklärt ein enttäuschter Promoter Oliver Ciesla gegenüber 'Autosport', verspricht aber: "Wir werden weiter nach Wegen suchen, um die Powerstage aufregender zu machen, aber nach derzeitigem Stand ist der Vorschlag beendet. Natürlich bin ich enttäuscht. Jeder hat so viele Gedanken da hineingesteckt und ich hätte das Konzept gerne gesehen, aber jetzt müssen wir uns woanders umschauen."

Stattdessen wurden gestern andere Ideen festgehalten: So soll dem Weltrat vorgeschlagen werden, dass die Startreihenfolge an den ersten beiden Tagen dem Meisterschaftsstand entsprechen soll, bevor die wichtigsten Fahrer am Finaltag in umgekehrter Reihenfolge an den Start gehen werden. Zudem wurden die Organisatoren der Events angehalten, neue und längere Etappen auszutragen, während es beim Service weniger verfügbare Teile geben soll.

"Es gibt keine großen Veränderungen für 2015, außer der Position an Tag zwei", fasst Thierry Neuville das gestrige Meeting bei Facebook zusammen. "Das sollte der Rallye-Weltmeisterschaft mehr Interesse bescheren und dem Promoter einen Schub geben, schnell zu reagieren und unsere Meisterschaft wieder an die Spitze zu bringen. Denn wir wissen, dass wir trotzdem noch eine der großartigsten Sportarten und die besten Fans der Welt haben."

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