Bei Stefan Bradl kam bei seinem letzten Rennen für LCR Honda ein bisschen Wehmut auf.

"Ich habe das Motorrad in der Auslaufrunde noch einmal angeschaut. Es ist ein super Motorrad. Aber jetzt geht es in eine andere Garage und da werden wir auch versuchen, das Beste herauszuholen. Schwieriger war der Abschied vom Team, weil wir eine geile Truppe sind und sich Freundschaften entwickelt haben. Es schmerzt schon", sagte Bradl bei SPORT1.

Nach Platz acht in Valencia schließt der deutsche MotoGP-Pilot die WM mit 117 Punkten als Neunter ab.

Beim Saisonfinale machten ihm besonders die wechselnden Bedingungen zu schaffen: "Das Rennen war Wahnsinn. Manchmal waren es wenige dicke Tropfen, manchmal viele Tropfen und nur wenig Spray. Momentan habe ich da nicht das Vertrauen zu sagen 'komm, riskieren wir etwas'. Natürlich wollte ich im letzten Rennen für LCR die Kiste nicht mehr wegschmeißen."

Mit dem Ergebnis ist er nur bedingt zufrieden.

"Valencia ist sowieso ein bisschen tricky für mich. Als ich noch zehn Runden gesehen habe, dachte ich: 'Fahren wir hier ein 8-Stunden-Rennen?' Die Pace war ziemlich langsam. Platz acht ist in Ordnung, aber nichts Traumhaftes. Es gehen mir viele Dinge durch den Kopf im Moment und ich bin vielleicht nicht frei genug", sagte Bradl nach Rennende.

Bradl fährt in der kommenden Saison für Forward-Yamaha.

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