vergrößernverkleinern
Sebastien Loeb musste nach seinem Unfall am Freitag aufgeben
Sebastien Loeb musste nach seinem Unfall am Freitag aufgeben © xpbimages.com

Sebastien Loeb kommt nach seinem Unfall am Freitag nicht in den Servicepark zurück und muss am Samstag unter Rallye2-Regel antreten

Das starke Comeback von Sebastien Loeb (Citroen) bei der Rallye Monte Carlo nahm am Freitag ein unerfreuliches Ende. Bei einem Abflug bei der letzten Wertungsprüfung des Tages ramponierte der neunmalige Rallye-Weltmeister die linke Hinterradaufhängung seines DS3 WRC. Mit dem angeschlagenen Auto erreichte Loeb zwar das Ziel der Wertungsprüfung, nicht aber den Serivcepark in Gap.

Das hat zur Folge, dass Loeb als Ausfall gewertet wird, eine fünfminütige Zeitstrafe erhält und am Samstag unter Rallye2-Regel und damit als erster Fahrer starten muss. "Wir werden morgen wieder zurückkommen", stellt Loeb gegenüber 'Autosport' klar. "Und vielleicht holen wir noch ein paar Punkte, aber für Citroen wird das kein tolles Ergebnis, und das tut mir leid."

Loeb war von Citroen in Monte Carlo neben Kris Meeke für die Herstellerwertung gemeldet worden, und da der Nordire bei der selben Wertungsprüfung abflog, droht den Franzosen im Kampf gegen Volkswagen und Hyundai gleich zu Saisonbeginn ein empfindlicher Rückschlag.

Zum Unfall äußerte sich Loeb wie folgt: "Es passierte in einer sehr langsamen Kurve auf Eis. Ich habe sicherlich sehr früh beschleunigt, vielleicht zu früh. Am Ausgang der Kurve war ein kleiner Graben. In den bin ich ein wenig hineingerutscht. Unter dem Schnee war ein Stein, und... bang!"

Bis zu seinem Ausfall hatte sich Loeb mit Sebastien Ogier (Volkswagen) ein spannendes Duell um die Spitze geliefert.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel