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24-Stunden-Rennen am Nürburgring
Team Phoenix liegt in Führung © SPORT1

Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring geht der Kampf um die Spitze auch in der Nacht unerbittert weiter.

Titelverteidger Team Phoenix geht mit dem Audi #1 bei immer wieder einsetzenden Regenschauern als Führender in den zweiten Renntag (Das gesamte Rennen im LIVESTREAM auf SPORT1).

Dem Sieger des Vorjahres spielen dabei die zahlreichen Fehler der Konkurrenz in die Karten. Vor allem Mercedes musste schon mehrere Rückschläge hinnehmen.

Der Black-Falcon-Mercedes mit der Startnummer 2 verlor nach etwa fünf Stunden aus bisher ungeklärten Gründen ein Hinterrad.

"Ich weiß nicht, ob am Rad etwas abgebrochen ist. Leider konnte Adam (Anm.: Christodoulou, Fahrer) auf drei Rädern nicht weiterfahren, weil der durch die Sperre keinen Vortrieb hatte. Zum Anheben des Autos braucht man die Luftlanze oder er hätte auf einem Kerb parken müssen. Da wäre er aber auch nicht wieder weggekommen, deshalb war es die einzige Möglichkeit, das Auto anzuhalten", erklärte Christodoulous Teamkollge Bernd Schneider. 

Auch Norbert Siedler im Mercedes SLS AMG GT3 musste das Rennen nach einem Unfall vorzeitig beenden. "Beim Herausbeschleunigen an der Hohen Acht habe ich mich auf nasser Fahrbahn gedreht und bin eingeschlagen", berichtet Siedler bei motorsport total.

In der so genannten Fuchsröhre ereigneten sich nach etwa sieben Stunden gleich mehrere Unfälle. Der Lexus #54 drehte sich nach einem Reifenschaden und prallte in die Leitplanken. Kurz darauf kamen auch der Manthey-Porsche #90, der Rent2Drive-BMW #304 und der TeamCoach-BMW #46 von der Strecke ab.

David Ackermann im BMW #304 musste das Rennen nach dem Unfall beenden und mit leichten Verbrennungen ins Mediacal Center eingeliefert werden.

Für den Schubert-BMW #20 schien das Rennen nach einem Dreher ebenfalls schon fast beendet. Das Auto musste mit einer stark beschädigten rechten Fahrzeugfront in die Box kommen. Kurz hinter dem Streckenabschnitt Pflanzgarten war das Auto in die Leitplanke gekracht. Nach einer längeren Reperaturpause konnte der BMW aber wieder auf die Strecke zurückkehren.

Zuvor hatte der WRT-Audi #28 ein Problem an der Box. Beim Nachtanken brach im Auto ein kleines Feuer aus, das mit Feuerlöschern unter Kontrolle gebracht wurde.

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