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Die Betreiber des Nürburgrings wollen den Großen Preis von Deutschland austragen
Der Nürburgring in seiner ganzen Pracht © getty

160 Fahrzeuge, 24 Stunden, vier Tage: Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring bietet Motorsport pur.

Auf einer der schwierigsten Rennstrecken der Welt stellen sich die Fahrer einer ganz besonderen Herausforderung. Die Nordschleife bei Tag, Nacht und viel Verkehr zu bestreiten ist nichts für schwache Nerven.

Beim ersten Qualifying am Donnerstag setzte der Titelverteidiger die erste Duftmarke.

Das Team Phoenix mit Markus Winkelhock, Christopher Haase, Rene Rast und Christian Mamerow bewältigte die etwas mehr als 25 Kilometer lange Strecke in 8:29,806 Minuten und war damit nur 89 Tausendstelsekunden schneller als das zweitplatzierte Team von Marc-VDS-BMW

Wiederum dicht dahinter folgte das Audi Sport Team WRT um den ADAC-GT-Masters-Stater Nicki Thiim.

Am Freitagvormittag steht das zweite Qualifying an (ab 9.15 Uhr im LIVESTREAM und auf SPORT1+). Dort werden die letzten zwölf Plätze für das Top-30-Qualifying (ab 15.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) am Nachmittag vergeben.

Team Phoenix, das auch diesem Jahr im Audi R8 LMS antreten, zählt zu den Favoriten. Das Fahrerquartett besteht aus den zweimaligen Nürburgring-Gewinner Markus Winkelhock und Christopher Haase sowie den letztjährigen ADAC-GT-Masters-Sieger Rene Rast und Christian Mamerow.

Aber auch Rekordsieger Pedro Lamy, der den Klassiker schon fünf Mal gewann, ist mit seinem Team genauso vertreten wie die ehemaligen DTM-Champions Bernd Schneider, Timo Scheider und Mike Rockenfeller.

"Der Schlüssel für uns wird natürlich die Standfestigkeit des Autos sein. Bisher ist es sehr gut und zuverlässig gelaufen. Daran wollen wir natürlich am Ring anknüpfen. Auf jeden Fall haben wir ein super Paket. Dann muss nur noch das Wetter stimmen", sagte Rockenfeller.

Darüber hinaus gehen mit Matthias Lauda und Ferdinand Stuck zwei Söhne von Rennsport-Legenden an den Start.

Favoriten wie Underdogs gehen am Samstag ins Rennen (ab 15.30 Uhr im LIVESTREAM), aber schon beim Qualifying geht es um viel.

"Bereits auf die ersten eineinhalb Stunden kommt es an. Da herrscht noch viel Hektik, und es ist wichtig, gut durchzukommen, sich nicht beirren zu lassen und schnell einen guten Rennrhythmus zu finden. Nach zwölf Stunden hat sich das Feld schon etwas aussortiert, und wenn man nach 18 Stunden immer noch gut im Rennen liegt, dann spielt man am Ende vorne mit", sagte Dirk Adorf, der für das Team Marc VDS an den Start geht.  

SPORT1 zeigt das zweite Qualifying am Freitag ab 9.30 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de und in der SPORT1 Video App.

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