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AUTO-FRA-MOTOR-RACING-ENDURANCE
Filipe Albuquerque liegt in Führung © Getty Images

Seriensieger Audi liefert sich bei der 83. Auflage der 24 Stunden von Le Mans einen engen Kampf mit Rekordgewinner Porsche.

Nach gut einem Viertel des Rennens führte der frühere DTM-Pilot Filipe Albuquerque, der Portugiese teilt sich das Cockpit des LMP1-Audis mit Rene Rast (Minden) und Marco Bonanomi (Italien).

Innerhalb von einer Minute folgten jedoch Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber (Australien) im Porsche und Vorjahressieger Marcel Fässler (Schweiz) im Audi. Zu Webbers Team gehören Timo Bernhard (Homburg) und Brendon Hartley (Neuseeland).

Fässler fährt wie im erfolgreichen Vorjahr mit dem Duisburger Andre Lotterer und Benoit Treluyer (Frankreich). Ständige Positionswechsel des Spitzentrios sorgen für Spannung.

Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) lag mit seinem Porsche-Team auf dem fünften Rang. Audi peilt den sechsten Sieg in Folge an, Porsche war insgesamt 16 Mal in Le Mans erfolgreich.

Nach sechs Stunden ist es das erwartet enge Duell.

Die obligatorischen Zwischenfälle beim Langstreckenklassiker blieben bislang ebenfalls nicht aus. Nach einer Stunde rutschte im hinteren Feld Porsche-Pilot Patrick Pilet (Frankreich) in einer Schikane offenbar auf dem eigenen Öl aus, das Heck des Wagens fing Feuer und zwang erstmals das Safety Car auf die Strecke.

Nach etwa drei Stunden crashte der frühere Le-Mans-Sieger Loic Duval (Frankreich) mit seinem Audi-Prototyp beim Überrunden eines Ferrari spektakulär in die Leitplanke. Das Team des 33-Jährigen setzte das Rennen mit einigem Zeitverlust fort.

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