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Mit einem Trauer-Konvoi auf San Franciscos berühmter Golden-Gate-Brücke haben mehrere IndyCar-Kollegen des am vergangenen Montag nach einem schweren Unfall gestorbenen Briten Justin Wilson gedacht.

An der Spitze des Trosses fuhr Wilsons US-Teamkollege Marco Andretti im Rennwagen des 37-Jährigen, der am vergangenen Sonntag beim Rennen auf dem Pocono Raceway in Long Pond/US-Bundesstaat Pennsylvania verunglückt und tags darauf seinen schweren Kopfverletzungen erlegen war.

"Es ist sehr bewegend, am Steuer von Justins Wagen über die Golden-Gate-Brücke zu fahren", twitterte Andretti später.

Neben dem Enkel des früheren Formel-1-Weltmeisters Mario Andretti nahmen vier weitere IndyCar-Piloten an dem Konvoi zum Gedanken des ehemaligen Formel-1-Fahrers teil.

Die beiden Rettungswagen, die Wilson in Long Pond als erstes zur Hilfe geeilt waren, bildeten das Ende des Trauer-Zuges.

Alle fünf Piloten im Konvoi gehen am Sonntag beim Rennen im kalifornischen Sonoma an den Start.

"Am Wochenende werden wir ein schweres Herz haben, aber ich bin sicher, dass Justin sich gewünscht hätte, dass wir fahren, auch weil die Entscheidung in der Meisterschaft noch nicht gefallen ist", sagte der Neuseeländer Scott Dixon. Das Rennen in Sonoma ist das letzte Rennen der IndyCar-Saison.

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