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Robbie Maddison surfte an der Teahupo's © Facebook.com/RobbieMaddison

Robbie Maddison nimmt auf einem Dirt Bike die berüchtigte Welle am Surfspot Teahupoo. Sein "Pipe Dream" wird ihn beinahe zum Verhängnis, doch der Stunt endet erfolgreich.

An sich ist Surfen ja schon spektakulär genug. Doch nicht für Robbie Maddison. Der australische Stuntfahrer sprang schon eine Skisprungschanze mit dem Motorrad hinab, auch den Arc de Triumpe am Paris Hotel in Las Vegas nutzte er schon für seine Experimente.

Auch dieses Mal setzte Maddison noch einen drauf. Er nahm die Wellen auf einem Dirt Bike, einem stabilen Mountainbike, das zum Springen benutzt wird - normalerweile allerdings an Land.

Und Maddison suchte sich dafür nicht irgendeine Welle aus, sondern den berüchtigten Surfspot Teahupo'o an der Küste Tahitis, der für seine kraftvollen, hohl brechenden Wellen bekannt ist. Die Welle kann Höhen zwischen 1 und 1,30 Meter (im Sommer) und deutlich über drei Metern (im Winter) erreichen.

Auf seinen "Pipe Dream" hatte er zwei Jahre hingearbeitet.

"Jeder meiner Stunts hat mir einen unterschiedlichen Nervenkitzel gegeben, aber Pipe Dream ist bei weitem das anspruchsvollste Projekt", sagte Maddison zu GrindTV über seinen Stunt, der zur Nahtoderfahrung wurde: "Es gibt Momente, an denen du weißt, dass du zur falschen Zeit am falschen Ort bist. So nah wie dieses Mal war ich noch nie."

Maddison wollte seine Leidenschaften kombinieren: Dirtjump, Surfen und Jet-Ski fahren im Stehen.

"Eine Welle war das herausfordernste Terrain, das ich jemals mit meinem Bike benutzt habe", sagte Maddison. Doch der 34-Jährige brachte auch dieses fast unmögliche Kunststück fertig. "Meine größte Angst war es, zu ertrinken", meinte "Maddo", der sich in der Vorbereitung seine Schulter ausgekugelt, einen Knöchel gebrochen und mehrere Gehirnerschütterungen zugezogen hatte, bei redbull.com.

Eine Welle wurde ihm sogar beinahe zum Verhängnis: "Sie schleuderte mich vom Bike runter ins Wasser. Ich fühlte mich wie ein Kolben, der in einem Automotor herumgerüttelt wird. Ich dachte wirklich, dass es die letzten Momente meines Lebens sind."

Doch Maddison überstand die Momente des Schreckens. "Als mich die Jungs nach dem Wipe-Out völlig ausgelaugt auf den Jet-Ski gezogen haben, hatte ich nur einen Gedanken: Du musst deine Grenzen ausloten, um zu wissen, wo sie verlaufen."

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