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Rallye
Rallye © Getty Images

Zwei Tage nachdem ein Auto bei der Rallye La Coruna in Spanien in die Zuschauermenge rast, erliegt ein elfjähriges Mädchen seinen schweren Verletzungen.

Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Unfall bei der Rallye La Coruna am Samstag ist auf sieben gestiegen.

In der Nacht zum Montag verstarb in einer Klinik in La Coruna ein elfjähriges Mädchen, das vom Peugeot 206 des spanischen Fahrers Sergio Tabeayo erfasst worden war.

Nach Behörden-Angaben waren 22 Zuschauer in den Unfall verwickelt gewesen, fünf davon befinden sich noch im Krankenhaus. Über ihren genauen Zustand wurden keine Angaben gemacht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. Vor dem Mädchen waren in der Folge des Unfalls zwei Männer und vier Frauen gestorben, darunter eine Schwangere.

Der Fahrer war nach ersten Polizeierkenntnissen in der Gemeinde Carral in der Nähe von La Coruna "mit zu hoher Geschwindigkeit für die Straßenverhältnisse" unterwegs gewesen. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste nach rechts in die dicht am Streckenrand stehende Zuschauermenge.

Das Rennen, das nicht zur Weltmeisterschaft zählt, wurde umgehend abgebrochen.

Als Reaktion auf die Ereignisse in La Coruna sowie bei einer Rallye in Frankreich gab der Automobil-Weltverband FIA bekannt, am Mittwoch in Genf "die Unfälle zu untersuchen und die Organisatoren in Fragen der Sicherheit für Zuschauer und Piloten zu unterstützen", wie Präsident Jean Todt erklärte.

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