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Mattias Ekström schwebt auf Wolke sieben © instagram@mattiasekstromracing

Mattias Ekström ist am Ziel: Der Schwede schnappt sich WM-Titel im Rallycross schon vor dem letzten Saisonlauf und bejubelt den "größten Tag meiner Karriere".

Der schwedische Rennfahrer Mattias Ekström hat erstmals den Weltmeistertitel im Rallycross gewonnen.

Beim vorletzten Saisonlauf auf dem Estering bei Buxtehude fuhr der 38-Jährige auf Rang fünf und baute den Vorsprung auf Verfolger Petter Solberg (Norwegen/Citröen) auf 30 Punkte aus.

Beim Finale Ende November in Argentinien sind zwar noch 30 Zähler zu vergeben, Audi-Pilot Ekstörm hat aber mehr Siege als Solberg auf dem Konto und kann daher nicht mehr überholt werden. 

"Größter Tag meiner Karriere"

"Es ist schwer, Worte dafür zu finden, was hier passiert ist. Das ist ohne Zweifel der größte Tag in meiner Karriere", sagte Ekström, der ansonsten im Tourenwagen in der DTM zu Hause ist: "Wir haben EKS (Ekströms eigener Rennstall, d. Red.) in den vergangenen drei Jahren aus dem Nichts aufgebaut. Wir mussten Rückschläge hinnehmen, aber mein unglaubliches Team, unsere Freunde und Partner standen immer an meiner Seite. Dass wir nun die Früchte dieser harten Arbeit ernten, fühlt sich noch unwirklich an."

Im Gegensatz zur Rallye-Weltmeisterschaft WRC, bei der die Piloten gegen die Uhr fahren, treten die Fahrer im Rallycross im direkten Duell gegeneinander an. Auf Rundkursen mit wechselndem Streckenbelag gehören regelmäßige Kollisionen und Kontakte zur Tagesordnung.

Um sich am Sonntag den Titel zu holen, hatte Ekström auf das DTM-Finale am Hockenheimring verzichtet.

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