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AUTO-MOTO-RALLY-DAKAR-STAGE4
Sebastian Loeb sicherte sich auf der fünften Etappe den Sieg © Getty Images

Der neunmalige Rallye-Champion sichert sich auf der wegen schlechten Wetters verkürzten fünften Etappe den Tagessieg. Auch im Gesamtklassement liegt nun ein Franzose vorn.

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb hat die chaotische fünfte Etappe der Rallye Dakar gewonnen. Auf dem wegen schlechter Wetterverhältnisse auf 219 km verkürzten Teilstück von Tupiza nach Oruro in Bolivien verwies der Franzose den spanischen Ex-Dakar-Sieger Nani Roma (Toyota/+ 0:44 Minuten) und seinen Peugeot-Markenkollegen Stéphane Peterhansel (Frankreich/+ 1:31) auf die Plätze. Für Loeb war es der zweite Tageserfolg bei der 39. Auflage der Dakar.

Neuer Spitzenreiter in der Gesamtwertung ist Peterhansel, der von Navigationsfehlern des bisherigen Führenden Cyril Despres(Frankreich/Peugoet) profitierte. Auch der Finne Mikko Hirvonen im Mini des deutschen Teams X-raid, zuvor Dritter der Gesamtwertung, leistete sich seinen ersten großen Fehler und verlor viel Zeit, im Ranking rutschte er auf den fünften Platz ab (+ 42:21) und hat nur noch geringe Chancen auf einen Podestplatz.

Ähnlich erging es dem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) mit dem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers im Toyota, der Rückstand des achtplatzierten Duos beträgt bereits über eine Stunde (+ 1:08:11).

In der Motorradwertung übernahm Tagessieger Sam Sunderland (Großbritannien/KTM) die Gesamtführung.

Nicht mehr an den Start war am Freitag der frühere Gesamtsieger Carlos Sainz gegangen. Die Schäden am Peugeot des Spaniers waren nach einem Unfall zu groß, um sie in der gegebenen Zeit zu beheben. Zuvor hatten in dem Katari Nasser Al-Attiyah (Toyota) und in Motorrad-Titelverteidiger Toby Price (Australien/KTM) zwei weitere prominente Starter vorzeitig aufgeben müssen.

Die sechste Etappe führt die Teilnehmer am Samstag über insgesamt 786 km (527 km WP) von Oruro in die bolivianische Hauptstadt La Paz, wo am Sonntag der einzige Ruhetag ansteht. Die Rallye endet am 14. Januar in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires.

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