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Nach dem Crash mit Mick Schumacher weist Thomas Preining alle Schuld von sich. Die Reaktionszeit sei zu kurz gewesen, in Spa könne Schumacher wieder dabei sein.

Nach dem 2. Rennen der ADAC Formel 4 im österreichischen Spielberg hat Thomas Preining die Schuld am folgenschweren Unfall mit Mick Schumacher von sich gewiesen.

"Da war ein Spurwechsel dabei, da kann man nur sehr schwer eine Entscheidung treffen. Das passiert im Tausendstelsekunden-Bereich. Da kann man keinem die Schuld zuschieben", sagte Preining im SPORT1-Interview: "Ich war kurz davor, auf gleiche Höhe zu gehen, dann hat er gut die Tür zugemacht. Ich musste die Spur wechseln, damit wir nicht zusammenfahren. Es war ein Tick zu spät, und das hat gereicht, um unseren Ausfall zu vollenden."

Der Österreicher fuhr Schumacher auf der Zielgeraden von hinten ins Auto und verursachte so den Ausfall des 16-Jährigen.

Schumacher wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Dabei wurde ein unkomplizierter Bruch in der Hand diagnostiziert.

"Mick geht es soweit ich weiß bis auf den Daumen recht gut. Der Daumen ist soweit ich weiß gebrochen, aber es ist kein komplizierter Bruch. Seine Managerin Sabine Kehm hat mir gesagt, dass er vielleicht in Spa schon wieder dabei ist", so Preining.

Schumacher hat nach den Untersuchungen direkt den Heimweg angetreten.

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