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Chemnitz - Mick Schumacher muss die Hoffnung auf eine Top-Platzierung schon früh begraben, der Teamkollege fährt zum Sieg. Marvin Dienst verpasst Historisches.

Mick Schumacher hat im dritten Rennen der ADAC  Formel 4 auf dem Sachsenring eine Platzierung in den Punkterängen verpasst.

Nachdem er am Samstag mit Platz fünf noch sein zweitbestes Saisonergebnis eingefahren hatte, landete der 16-Jährige nach technischen Problemen zum Abschluss des Wochenendes nur auf Rang 18.

Den Sieg sicherte sich Schumachers Teamkollege Joey Mawson, der damit das Triple von Marvin Dienst verhinderte.

Rob Niessink, Geschäftsührer von Schumachers Team van Amersfoort, lobte den jungen Australier nach dem Rennen. "Joey hat das sensationell gemacht. Wir sind sehr zufrieden, dass wir weiterhin die Chance haben, den Titel zu gewinnen", sagte Niessink zu SPORT1.

Dienst, der die ersten beiden Rennen am Samstag gewonnen hatte, wurde am Ende starker Zweiter und verteidigte souverän seine Spitzenposition in der Gesamtwertung.

"Es war wirklich ein verdammt enges Rennen. Die Safety-Car-Phasen haben mir bis jetzt immer geholfen, dieses Mal war es am Ende wohl eine zu viel. Aber auch wenn ich das Triple ganz knapp verpasst hab, bin ich natürlich sehr zufrieden. Die nächste Strecke in Oschersleben liegt uns und ich werde es wieder versuchen alle Rennen zu gewinnen", sagte Dienst nach dem Rennen zu SPORT1.

Lokalmatador Kim Luis Schramm vom Neuhauser Racing Team komplettierte als Dritter das Podium.

Chaos zu Beginn

In einer turbulenten Anfangsphase blieb zunächst Polesetter Michael Waldherr vom Team Motopark am Start stehen, ehe eine Kollision von Marylin Niederhauser (Race Performance) mit Jan Jonck (RS Competition) und Marek Böckmann für die erste Safety-Car-Phase sorgte.

Schramm profitierte vom Start-Chaos und übernahm vor Mike Ortmann die Spitze.

Schumacher im Pech

Pech hatte dann auch Schumacher, der noch vor dem Restart wegen eines platten Reifens an die Box musste und sich im Anschluss am Ende des Feldes einreihte.

"Mick hatte einen Plattfuß und wir mussten das linke Hinterrad wechseln. Dann musste er weit hinten wieder auf die Strecke und konnte dann natürlich nicht mehr angreifen", erklärte Niessink.

Eine weitere Top-Platzierung rückte damit schon früh in weite Ferne.

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Dreikampf der Titelfavoriten

Währenddessen lieferten sich die drei Meisterschaftsanwärter Dienst, Joel Eriksson und Mawson einen heißen Dreikampf um Platz vier.

Erst ein Ausritt von Giorgio Maggi (Race Performance) und die anschließende zweite Safety-Car-Phase beruhigte das Feld etwas.

Crash der Teamkollegen

Kurz nach dem Restart schnappte sich dann Schumachers Teamkollege Mawson, der von Platz sieben ins Rennen gegangen war, den dritten Platz von David Beckmann ehe ein weiterer Crash der Motopark-Teamkollegen Jonathan Cecotto und Michael Waldherr für die bereits dritte Unterbrechung sorgte.

Als das Rennen wieder freigegeben wurde setzten Mawson und Dienst ihre gemeinsame Aufholjagd fort.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende holte sich Mawson mit einem beherzten Manöver dann sogar die Spitze und gab sie bis zum Ende nicht mehr her. Dienst zog in seinem Windschatten ebenfalls an Schramm vorbei und verlor so nur sieben Punkte auf den Australier.

"Wir drei sind aktuell die schnellsten im Feld. Als ich in der letzten Runde gesehen habe, dass Joey an Kim-Luis Schramm vorbei ist, musste ich einfach mitgehen um Platz zwei zu holen. Zum Glück kenne ich Schramm sehr gut und wusste in etwa, wie er reagieren wird", so Dienst bei SPORT1.

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