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Startplatz zwei, am Ende aber nur ein Zähler: Mick Schumacher ist bei schwierigen Bedingungen im dritten Rennen auf dem Nürburgring nur Zehnter geworden.

Mick Schumacher hat trotz einer glänzenden Ausgangsposition seinen möglichen zweiten Saisonsieg deutlich verpasst.

In einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen 15. Saisonrennen der Formel 4 auf dem Nürburgring landete der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher vom zweiten Startplatz aus nur auf Rang zehn. Der 16-Jährige vom Rennstall Van Amersfoort Racing holte so zum Abschluss des fünften Rennwochendes bei widrigen Wetterbedingungen zumindest noch einen Punkt.

Aron gewinnt drittes Rennen

Den Sieg sicherte sich am Sonntagnachmittag nach zahlreichen Führungswechseln Ralf Aron vom Prema Powerteam vor Lando Norris (ADAC Berlin Brandenburg) und Gesamtspitzenreiter Marvin Dienst vom HTP Juniorteam, der die ersten beiden Läufe am Samstag gewonnen hatte.

Aufgrund der nassen Strecke und dem andauernden Nieselregen wurde das Rennen hinter dem Safety Car gestartet. Beim fliegenden Start hatte Schumacher gegen Zimmermann keine Chance, auch die unmittelbar hinter ihm liegende Konkurrenz machte mächtig Druck.

Schumacher musste wenig später aber sowohl seinen Teamkollegen Joey Mawson als auch Joel Eriksson passieren lassen. Wenig später kam erneut das Safety Car auf die Strecke. Nach dem Restart holte sich Schumacher zunächst den dritten Platz zurück.

Schumacher verliert acht Plätze

Der 16-Jährige machte sich in der Folgezeit auf der rutschigen Strecke so breit wie möglich und wehrte sich mit einigen geschickten Manövern tapfer. Doch nach einem Patzer kam er eingangs der Start-Ziel-Geraden in der Kurve von der Ideallinie ab, rutschte leicht auf den Curbs herum und verlor so gleich fünf Plätze.

In den verbleibenden Runden gingen noch zwei weitere Konkurrenten an dem 16-Jährigen vorbei, so dass er letztendlich immerhin noch in den Top Ten blieb.

Mick Schumacher
Mick Schumacher holt seine ersten Punkte seit Anfang Juni © ADAC

Doch Schumacher kann mit seiner Ausbeute zufrieden sein, hatte er doch bereits am Freitag und Samstag seine aufsteigende Tendenz unter Beweis gestellt. Im Training war er gut, im Qualifying schnell unterwegs. Die starken Leistungen hatte er schließlich in den ersten beiden Läufen auf der Strecke in Punkte umgewandelt.

Die Plätze neun und sechs am Samstag sowie der zehnte Platz am Sonntag bedeuten unter dem Strich elf Zähler. Es waren die ersten seit dem zweiten Saisonevent in Spielberg und damit seit Anfang Juni.

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