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Schumacher
Mick Schumacher verpasst das Podium nur knapp © ADAC

Oschersleben - Nach einer beeindruckenden Aufholjagd wird Schumacher beim ersten Rennen in Oschersleben Vierter. Als bester Rookie darf er als Lohn aber mit auf das Podium.

Mick Schumacher ist dank einer starken Vorstellung beim 19. Saisonrennen der Formel 4 in Oschersleben nur knapp am Treppchen vorbeigerast.

Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde nach einigen sehenswerten Manövern im ersten Lauf des siebten Rennwochenendes Vierter, durfte traditionell als bester Rookie aber ebenfalls auf das Podium.

Mit ihm auf dem Treppchen standen Rennsieger Joel Eriksson, der Zweite Marvin Dienst sowie Robert Shwartzman, der Dritter wurde. In der Gesamtwertung verteidigte Dienst durch seinen zweiten Platz die Spitzenposition vor Eriksson und Joey Mawson.

Für Schumacher bleiben nun noch zwei weitere Möglichkeiten, noch mehr Punkte zu sammeln. Im zweiten Rennen des Wochenendes am Sonntagmorgen (ab 09.45 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1) startet Schumacher von Platz sechs.

Esmeijer gibt Pole "freiwillig" ab

Da für das dritte Rennen das Ergebnis des ersten Laufs in umgekehrter Reihenfolge als Startaufstellung genutzt wird, startet er am Sonntag (16.45 Uhr, LIVE auf SPORT1 und im LIVESTREAM) durch seinen vierten Platz von Rang sieben.

Für ein Kuriosum sorgte noch vor dem Start Polesetter Janneau Esmeijer. Der Niederländer verpasste seine Startbox, musste eine weitere Runde drehen und aus der Boxengasse starten. Mawson brachte sein dritter Startplatz ebenfalls nicht viel. Der Teamkollege von Schumacher kam beim Start überhaupt nicht weg und wurde durchgereicht.

Schumacher pflügt durchs Feld

Schumacher hingegen blieb in der hektischen Startphase mit der tückischen ersten Kurve nach der Start-Ziel-Gerade cool und hatte sich auf den siebten Platz verbessert. Doch der 16 Jahre alte Pilot von Van Amersfoort Racing hatte Blut geleckt, fuhr mit offenem Visier und vollem Risiko, wollte es wissen.

Zunächst eroberte er Rang sechs, danach legte er sich Tim Zimmermann in Ruhe zurecht, ehe er ihn mit einem starken Manöver überholte.

Zu wenig Zeit fürs Podium

Und Schumacher pflügte weiter: In der neunten Runde war Michael Waldherr dran, den Schumacher in der ersten Kurve nach Start-Ziel gekonnt ausbremste.

Anschließend machte sich Schumacher auf die Jagd nach Shwartzman. Und er knabberte den Rückstand auf den Russen kontinuierlich ab. Doch dem Rookie ging die Zeit aus: Im Ziel hatte Schumacher letztlich 0,4 Sekunden Rückstand auf den Dritten.

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