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Das hochkarätige Teilnehmerfeld verspricht eine erfolgreiche Saison
Das hochkarätige Teilnehmerfeld verspricht eine erfolgreiche Saison © ADAC Motorsport

Die ADAC Formel 4 (LIVE auf SPORT1) startet in ihre zweite Saison. 16 Rennställe aus sechs Ländern kämpfen in 24 Rennen um den Titel. SPORT1 stellt die Teams vor.

SPORT1 stellt die 16 Teams der Saison 2016 vor:

ADAC BERLIN-BRANDENBURG e.V.

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Seit seiner Gründung im Jahr 1998 bildete der Berliner Rennstall Mücke Motorsport mit Sebastian Vettel, Pascal Wehrlein, Sergio Pérez, Robert Kubica, Sébastien Buemi, Markus Winkelhock und Christian Klien sieben Fahrer aus, denen der Sprung in die Formel 1 gelang. Im Premierenjahr der ADAC Formel 4 gelang den Berlinern mit dem Titel in der Rookie-Wertung durch David Beckmann und dem zweiten Platz durch Mike David Ortmann direkt ein erfolgreicher Start, auf den Teamchef Peter Mücke 2016 aufbauen will. "Siege sind schön, aber bei uns steht die Ausbildung der jungen Fahrer im Vordergrund. Eine Teilnahme an der ADAC Formel 4 ist dafür das Beste, was man tun kann", sagt Mücke, der die Serie zu den besten weltweit zählt und als optimalen Schritt in Richtung Formel 3 sieht. "Die Starterzahlen in diesem Jahr belegen den hohen Stellenwert."

JENZER MOTORSPORT

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Jenzer Motorsport wurde im Jahr 1993 vom damals selbst noch als Rennfahrer aktiven Schweizer Andreas Jenzer gegründet. In den folgenden Jahren gewann das Traditionsteam Meisterschaften in unterschiedlichen europäischen Formelserien. Jenzer Motorsport hat zahlreiche erfolgreiche Motorsportler - wie die aktuellen DTM-Piloten Bruno Spengler und Nico Müller - gefördert und ausgebildet. In der Saison 2014 trat das Team unter anderem in der italienischen Formel 4 Meisterschaft an und weitete sein Engagement 2015 auf die ADAC Formel 4 aus. "Die ADAC Formel 4 ist aus meiner Sicht die wichtigste Nachwuchs-Formelserie. Das beweist nicht zuletzt das große Interesse der Teams und Fahrer, die in diesem Jahr an den Start gehen", sagt Jenzer. "Wir gehen gespannt in die neue Saison und unser zweites Jahr in der ADAC Formel 4."

KUG-MOTORSPORT

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Das 1975 gegründete KUG-Team, eines der ältesten und bekanntesten Teams für junge Rennfahrer in Deutschland, unterstützt seit mehr als 40 Jahren junge Talente auf ihrem Weg in den Motorsport bis hin zur Formel 1. Rennfahrer wie André Lotterer, Christian Klien, Timo Glock, Ralf Schumacher oder DTM-Pilot Martin Tomczyk wurden in der Vergangenheit durch die KUG-Motorsport zu erfolgreichen Rennfahrern ausgebildet. Seine größten Erfolge feierte KUG-Motorsport von 1989 bis 2002 in der BMW Formel ADAC Meisterschaft sowie in der deutschen Formel-König Meisterschaft. Die bis dahin gesammelte Erfahrung brachte Gründer und Teamchef Kurt Gewinnus anschließend von 2007 bis 2013 erfolgreich bei den ADAC Formel Masters ein. In Kleinwallstadt/Unterfranken - zwischen Frankfurt/Main und der Grand-Prix-Rennstrecke Hockenheim - ist die KUG-Motorsport GmbH mittlerweile auf über 800 qm zu Hause. In diesem Jahr unterstützt das erfahrene Team drei Rookies bei ihrer Fahrerkarriere in der ADAC Formel 4. "Ich sehe die Formel 4 als riesen Sprungbrett für junge Nachwuchstalente. Als gestandenes Team wollen wir in der Saison 2016 erfolgreich mitfahren", sagt Team-Chef Kurt Gewinnus.

LECHNER RACING

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Lechner Racing aus Österreich steht seit Jahrzehnten für internationale Motorsport-Nachwuchsarbeit und brachte unter anderem frühere Formel-1-Piloten wie Stefan Bellof und Roland Ratzenberger sowie den zweifachen Le-Mans-Sieger Alexander Wurz hervor. Nach zahlreichen Erfolgen und Meistertitel im Porsche Supercup in den letzten zehn Jahren, gelang dem Team aus Salzburg in der Saison 2014 ein erfolgreiches Comeback im Formelsport. Unter der Führung von Robert und Walter Lechner gewann die Mannschaft auf Anhieb die Fahrer- und Team-Meisterschaft in der Formel Renault 1.6, mit dem Einstieg in die ADAC Formel 4 folgte 2015 der nächste Schritt. Teamchef Robert Lechner ist die Vorfreude auf den Saisonstart anzumerken: "Die ADAC Formel 4 Meisterschaft wird 2016 nochmal besser und stärker sein als bereits vergangenes Jahr. Wer in dieser Rennserie erfolgreich besteht, hat eine Zukunft im Motorsport."

LIQUI MOLY TEAM ENGSTLER

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Das 1996 gegründete und in Wiggensbach beheimatete Team hat sich mit zahlreichen Erfolgen zu einem professionellen Partner im nationalen und internationalen Rennsport entwickelt. Erstklassige Technik - ein starkes Team, gute Partner und Sponsoren, gepaart mit jahrelanger Erfahrung im Rennsport - machen Engstler Motorsport zu einem Rennstall mit internationalem Erfolg und zu einem zuverlässigen Partner. Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens ist Franz Engstler, der in seiner Laufbahn zahlreiche Erfolge und Titel sammeln konnte. Einen hohen Stellenwert hat die Nachwuchsförderung - Engstler gilt als Mentor für junge Rennfahrer, gibt gerne seine Erfahrungen weiter und unterstützt sie auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Rennsportkarriere. 2015 nahm das Team um Engstler und seinem sportlichen Leiter Kurt Treml an der Premiere der ADAC Formel 4 teil. "Der ADAC mit seinem Team hat eine perfekte Plattform geschaffen, die vielen Nennungen sprechen für sich", sagt Teamchef Franz Engstler. "Die Serie in Deutschland hat einen sehr großen Stellenwert und ist von der Fahrer-Qualität sehr hoch anzusetzen. In diesem Jahr gilt es, die Erkenntnisse aus 2015 umzusetzen."

MOTOPARK

Mit 23 internationalen Meisterschaften und mehr als 200 Rennsiegen gehört das Team Motopark zu den erfolgreichsten Teams im Formel-Sport. Zahlreiche Rennfahrer wie z.B. die heutigen Formel-1-Piloten Valtteri Bottas, Kevin Magnussen, Max Verstappen, Sébastian Buemi, aber auch Scott Speed und Bruno Senna haben die Talentschmiede von Timo Rumpfkeil durchlaufen. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 steht das Thema Nachwuchsarbeit im Focus. In der Premierensaison der ADAC Formel 4 fuhr Motopark bis kurz vor Saisonschluss um den Sieg in der Gesamtwertung mit und erzielte insgesamt sieben Siege durch Joel Eriksson. "Die ADAC Formel 4 gehört auch dieses Jahr zu den international wichtigsten Nachwuchsserien und hat ihren Stellenwert erneut mit einem entsprechenden Fahrerfeld bestätigt", sagt Teamchef Rumpfkeil, der seine Fahrer optimal auf die Saison vorbereitet sieht. 

NEUHAUSER RACING

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Der österreichische Rennstall Neuhauser Racing ging 2014 als letzter Team- und Fahrer-Champion in die Geschichte des ADAC Formel Masters, dem Vorgänger der ADAC Formel 4, ein. Zuvor sicherte sich das Gründungsmitglied dreimal die Vize-Teammeisterschaft in der Formel-Nachwuchsserie. Die Premierensaison der ADAC Formel 4 im vergangenen Jahr verlief für das Team durchwachsen, dennoch bleibt Teamchef Hannes Neuhauser seiner Devise treu: "Wir gehen mit viel Ehrgeiz und Spaß an die Sache heran. Ich bin mir sicher, dass wir mit unseren beiden Rookies das Feld vorne gut aufmischen können. Ich freue mich riesig, dass die Formel-4-Saison endlich wieder losgeht", sagt Neuhauser. "Die ADAC Formel 4 ist meiner Meinung nach die beste Serie dieser Art weltweit und deshalb ein absolutes Sprungbrett für die Zukunft der jungen Fahrer."

PREMA POWERTEAM

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Das Prema Powerteam gehört zu den namhaftesten Rennställen in Europa. Seit der Gründung im Jahr 1983 gewann das in Italien beheimatete Team zahlreiche Meisterschaften in der Formel 3 sowie der Formel Renault. Mit Lotus-Junior Esteban Ocon feierte das Prema Powerteam im Jahr 2014 den Gesamtsieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Jacques Villeneuve, Robert Kubica, Kamui Kobayashi, Daniel Juncadella und Roberto Merhi sind einige der ehemaligen Fahrer des Prema Powerteams, denen der Aufstieg in die Formel 1 oder DTM gelang. 2014 gewann das Prema Powerteam den Fahrer- und Teamtitel in der italienischen Formel 4-Meisterschaft. 2015, in der Premierensaison der ADAC Formel 4, holte das Team einen Sieg. "Ich erwarte in dieser Saison ein hohes Niveau. Die ADAC Formel 4 ist eine ideale Plattform für junge Fahrer, die vom Kartsport kommen. Die ganze Meisterschaft findet in einem sehr professionellen Rahmen statt, was für die Entwicklung eines jungen Fahrers eine große Rolle spielt", sagt Teamchef Angelo Rosin. "Wir sind es zwar gewohnt, auf internationaler Ebene zu konkurrieren, wollen jetzt aber unsere Wettbewerbsfähigkeit außerhalb unserer nationalen Grenze bestätigen." 

RENNSPORT RÖSSLER

Seit mehr als 40 Jahren ist Rennsport Rössler in vielen professionellen Rennserien erfolgreich als Team unterwegs und engagiert sich im Nachwuchs-Rennsport. Zahlreiche Erfolge im deutschen Formel-3-Cup, der Formel-3-Euroserie, bei Bergrennen und Formel Lista zeugen von großer Erfahrung, Know-How und der Begeisterung für den Motorsport. 2015 feierte Rennsport Rössler den Titel in der österreichischen Formel-3-Meisterschaft und startet nun in das erste Jahr in der ADAC Formel 4.

ROBIN BREZINA

Nach seiner Debütsaison 2015 startet Robin Brezina auch in diesem Jahr unter eigener Bewerbung im Feld der ADAC Formel 4. Der 17-Jährige aus Dauchingen kam ganz klassisch vom Kart- zum Formel-Sport und absolvierte in der vergangenen Saison insgesamt sieben Rennen. "Wir haben uns 2015 relativ spät für den Einstieg in die ADAC Formel 4 entschieden. Aber ich kann sagen, dass es absolut die richtige Entscheidung war", sagt Brezina. "Das Starterfeld ist groß und gleichermaßen stark. Das ist für mich sehr wichtig, denn nur durch starke Konkurrenz kann ich mich verbessern und für die Zukunft lernen." 

RS COMPETITION

Für internationales Flair sorgte in der ADAC Formel 4-Premierensaison das dänische Team RS Competition. Geleitet wird das Team vom Deutsch-Dänen Robert Schlünssen, der schon seit vielen Jahren im Nachwuchssport aktiv ist. Schlünssen blickt auf eine Karriere als Rennfahrer zurück und startete früher unter anderem in der Formel Renault sowie der dänischen Tourenwagenmeisterschaft. Seit 2006 ist das Team im Kartsport aktiv und hat im Jahr 2014 Meisterschaften in Deutschland, Dänemark und Skandinavien gewonnen. Nach der Gründung des ADAC-Formel 4-Teams im Jahr 2015 bietet RS Competition jungen Talenten eine weitere Aufstiegsmöglichkeit. "Unser Focus liegt auf der Ausbildung der jungen Fahrer. Mit der ADAC Formel 4 bietet sich der optimale Schritt vom Kart- in den Automobilsport", sagt Schlünssen, der 2016 zwei Rookies an den Start bringt. "Gegenüber 2015 haben wir uns stark verbessert, unsere Ziele sind schon vordere Platzierungen in der Rookie-Wertung."

SMC SCHWÄRZLER MOTORSPORT CONCEPTS

Von 2011 bis 2015 betreute das Familienunternehmen Schwärzler Motorsport Concepts den technischen Part des in Malaysia ausgetragenen AsiaCups. Im Motorsport aktiv war das Unternehmen jedoch schon vor 2011. Mit dem technischen Support der Formel Lista, der Formula LO sowie in verschiedensten GT-Serien wurde der Grundstein gelegt. Heute setzen Vater Georg und die Söhne Tobias und Benjamin ihre langjährige Erfahrung und ihr Know-How hauptsächlich in der ADAC Formel 4 um. "Wir sind ein Newcomer-Team, das sich so schnell wie möglich in der ADAC Formel 4 etablieren möchte", sagt Teamchef Tobias Schwärzler. "Wir haben im vergangenen Jahr mit unserem Gaststarter Luis Leeds beim Saisonfinale am Hockenheimring den Grundstein gelegt. Daran möchten wir in dieser Saison anknüpfen." Leeds hatte nach seinem Formel-4-Start für SMC Schwärzler Motorsport Concepts einen Vertrag als Red Bull Junior erhalten. 2014 wurde der heutige Formel-4-Starter Michael Waldherr im AsiaCup von SMC Schwärzler Motorsport Concepts begleitet.

TEAM PIRO SPORT INTERDENTAL

Seit 1998 ist Piro Sports auf den Rennstrecken in Deutschland und Europa vertreten und etablierte sich in unterschiedlichen Markenpokalen. Angefangen im Ford Puma Cup, setzte das saarländische Team Rennautos im Alfa 147 Cup und der Mini Challenge ein. 2014 trat die Mannschaft rund um Teamchef Erwin Piro erstmals in der Formel Renault an, 2015 folgte der Einstieg in die ADAC Formel 4. "Der Stellenwert der ADAC Formel 4 ist sehr hoch. Mit Fahrern aus den vielen Nationen ist sie fast mit einer kleinen Weltmeisterschaft zu vergleichen", sagt Piro, der auf eine erfolgreiche Karriere als Rennfahrer in der Formel Super V zurückblickt. "Wir freuen uns in dieser Saison auf viele schöne Rennen mit möglichst wenigen Safety-Car-Phasen." 

TEAM TIMO SCHEIDER GmbH

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Mit der Gründung des Team Scheider knüpfte der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider im vergangenen Jahr mit dem Einstieg in die ADAC Formel 4 an sein bestehendes Nachwuchskonzept an. Seit 2010 unterstützt und fördert Scheider Talente mit einem eigenen Kart-Team. Mit dem Team Scheider bietet der DTM-Fahrer Nachwuchspiloten eine weitere Möglichkeit, in den professionellen Motorsport aufzusteigen. "Die Serie bietet mit den zahlreichen ausländischen Startern viel internationales Flair und schafft dank der Live-Übertragungen im Fernsehen eine breite Öffentlichkeit", sagt Scheider.

US RACING

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Team US Racing heißt der Nachfolger des letztjährigen Meisterteams HTP F4 Junior Team UNGAR. Gemeinsam mit Ex-Formel-1- und DTM-Pilot Ralf Schumacher setzt Teamchef Gerhard Ungar die im letzten Jahr gestartete Mission fort, jungen Nachwuchstalenten die Möglichkeit zu bieten, in den professionellen Motorsport einzusteigen. Seinen neuen Sitz hat das Team US Racing in Kerpen, von dort aus werden die Einsätze in der ADAC Formel 4 vorbereitet und koordiniert. "Wir hatten eine außergewöhnliche Saison 2015. Jetzt freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Ralf Schumacher" sagt Gerhard Ungar. "Die ADAC Formel 4 ist die beste Einstiegsserie für junge Rennfahrer in den professionellen Motorsport. Auch im zweiten Jahr ist der Zuspruch wieder enorm. Es ist wichtig, dass sich die Serie auf einem guten Niveau weiter stabilisiert."

VAN AMERSFOORT RACING

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"Leidenschaft. Hingabe. Tradition." - Dieses Motto fasst die Ideale von Van Amersfoort Racing gut zusammen. Der 1975 von Teamchef Frits van Amersfoort gegründete Rennstall aus den Niederlanden zählt zu den traditions- und erfolgreichsten Motorsport-Teams und genießt einen sehr guten Ruf in der Ausbildung von Talenten. Formel-1-Fahrer Kevin Magnussen gehörte 2008 zum Fahrerkader und mit Max Verstappen, dessen Vater Jos schon in früheren Jahren für Van Amersfoort Racing fuhr, bildete das Team zuletzt den jüngsten Fahrer in der Geschichte der Formel 1 aus. Mit ADAC GT Masters Vize-Meister Jaap van Lagen, DTM-Pilot Lucas Auer sowie dem früheren Formel-1-Fahrer Giedo van der Garde sind weitere bekannte Namen auf der VAR-Liste zu finden. Bei der Premiere der Formel 4 im vergangenen Jahr trug sich Weltmeistersohn Mick Schumacher im VAR-Flitzer direkt am ersten Rennwochenende in Oschersleben in die Siegerlisten ein. Auch bei der ADAC Formel 4 2016 ist Van Amersfoort Racing mit einem international schlagkräftigen Team am Start. 

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