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Mick Schumacher fliegt im 3. Rennen der ADAC Formel 4 in Zandvoort ab. Auslöser des Unfalls ist sein Titelrivale. Dank eines Rennabbruchs holt Schumacher dennoch auf.

Das dritte Rennen der ADAC Formel 4 in Zandvoort musste nach einem Massencrash vorzeitig beendet werden.

Mick Schumacher, der kurz zuvor abgeflogen war, profitierte davon und machte als Sechstplatzierter im Titelrennen weiter Boden gut auf Rivale Joey Mawson. 

Der Sieg ging an Kami Laliberte, der sich vor Jonathan Aberdein und Felipe Drugovich behauptete. Für den 16-jährigen Kanadier war es sein erster Formel-4-Sieg.

Schwierige Bedingungen in Zandvoort

Nachdem das Rennen der ADAC TCR Germany bereits abgebrochen wurde, musste dieses Rennen auf regennasser Fahrbahn hinter dem Safety Car gestartet werden.

Dieses bog dann nach knapp zehn Minuten in die Boxengasse - kam aber kurze Zeit später wieder zurück, nachdem der in Führung liegende Janneau Esmeijer sein Auto weggeworfen hatte.

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Als das Safety Car das Rennen wieder freigab, dauerte es jedoch keine drei Minuten, ehe es zum nächsten Crash kam. Der von Rang zehn gestartete Meisterschaftsführende Mawson attackierte zunächst Schumacher erfolgreich und wollte sich in der nächsten Kurve auch noch dessen Teamkollegen Juan Manuel Correa schnappen.

Mawson und Schumacher fliegen ab

Dabei kollidierte Mawson jedoch mit Correa und beide Fahrer flogen ab. Mawson wollte sich bei SPORT1 zunächst nicht konkret zu dem Unfall äußern, deutete aber an, dass man den Unfall seiner Meinung nach vermeiden hätte können, wenn er mehr Platz bekommen hätte.

Der unmittelbar dahinter fahrende Schumacher konnte zwar gerade noch ausweichen, kam dabei jedoch auf die Wiese und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Trotz eines leichten Einschlags konnte der 17-Jährige aber kurze Zeit später weiterfahren.

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Zu diesem Zeitpunkt war das Rennen allerdings bereits abgebrochen, da es fast gleichzeitig etwas weiter hinten auf der Strecke zu einem Massencrash gekommen war.

Schumacher macht Boden gut

Die Rennleitung entschied sich daher wenige Minuten später dazu, das Rennen vorzeitig zu beenden und den Stand der letzten Runde vor dem Abbruch zu werten.

Davon profitierte Schumacher, der mit Rang sechs einige Punkte auf den achtplatzierten Mawson gutmachen konnte.

Da die Fahrer aber nur die Hälfte der Punkte gutgeschrieben bekamen, beträgt Schumachers Rückstand vor dem letzten Rennwochenende in Hockenheim (LIVE im TV auf SPORT1) Ende September immer noch 39 Punkte.

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