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Daniel Keilwitz und Jules Gounon siegen am Lausitzring und schließen zu den Gesamtführenden auf. Während des Rennens kracht es im Hinterfeld immer wieder.

Daniel Keilwitz und Jules Gounon haben das spektakuläre zweite Rennen der ADAC GT Masters am Lausitzring gewonnen. 

Die beiden Corvette-Piloten feierten ihren zweiten Saisonsieg vor den Teamkollegen und Polesettern Dominik Schwager und Patrick Assenheimer. Auf Rang drei fuhren die Gesamtführenden Connor De Philippi und Christopher Mies (Audi) ein.

"Das Team hat einen fantastischen Job gemacht", sagte Gounon bei SPORT1. Keilwitz fügte an: "Unser Plan ist aufgegangen. Alles pefekt gelaufen."

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Chaos-Start sorgt für Ärger

Das Rennen begann chaotisch. Bereits in der ersten Kurve rappelte es gleich mehrfach, sodass das Safety Car auf die Strecke kommen musste.

Samstagssieger Robert Renauer wurde ins Sandwich genommen und schied direkt aus. Der 31-Jährige sagte gegenüber SPORT1: "Die zweite Startreihe hat viel zu früh beschleunigt. Wenn die meinen, schon 50 Meter früher Gas zu geben, dann passiert sowas."

Auch Christian Englhart, am Samstag Zweiter, musste seinen Lamborghini früh abstellen. Er wurde gleich zweimal von anderen Fahrzeugen gestoßen und erhob bei SPORT1 im Anschluss Vorwürfe gegen die anderen Piloten: "Das ist Stock Car Racing. Das ist nicht das, was wir sehen wollen."

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Insgesamt musste das Safety Car zweimal raus. Bei der zweiten Phase schnappte sich das Auto den falschen Spitzenreiter und sorgte für Verwirrung.

Asch/Ludwig abgeschossen

Keilwitz jagte derweil Spitzenreiter Schwager. Erst nach dem Boxenstopp mit Fahrerwechsel konnte Gounon am deutschen Duo vorbeiziehen und ungefährdet dem Sieg entgegenfahren. 

Im Hinterfeld crashte es weiter munter. Unter anderem wurden die Titelverteidiger Asch/Ludwig von Cairoli/Jahn (Porsche) aus dem Rennen geschossen. Die Mercedes-Piloten (54 Punkte) verpassen in der Gesamtwertung den Anschluss an die Spitze. Der Rückstand auf Philippi/Mies (83 Punkte ) wuchs auf 29 Zähler an.

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Keilwitz/Gounon (80) sind nun nur noch drei Punkte hinter dem Spitzenreiter.

Das nächste Rennwochenende findet vom 22. bis 24. Juli am Red Bull Ring in Spielberg (LIVE im TV auf SPORT1) statt.

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