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Rahel Frey und Philip Geipel krönen beim 2. Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort eine irre Aufholjagd. Ihre Audi-Kollegen übernehmen die Führung in der Meisterschaft.

Das Audi-Duo Rahel Frey und Philip Geipel hat das zweite Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort gewonnen.

Die Schweizerin und ihr deutscher Teamkollege siegten dank perfekter Strategie trotz Startplatz 17 auf dem Dünenkurs vor den Lamborghini-Piloten Jaap van Lagen und Norbert Siedler.

Den letzten Podestplatz holten sich die amtierenden Champions Luca Ludwig und Sebastian Asch (Mercedes).

Estre erwischt schwarzen Tag

Einen schwarzen Tag erwischten dagegen die Polesetter Kevin Estre und David Jahn, die das Rennen am Samstag gewonnen hatten. 

Nachdem der Mercedes-Pilot Nikolaj Rogivue mit einem Einschlag in der Mauer für das erste Safety Car des Tages gesorgt hatte, begann es in Zandvoort zu regnen. Viele Piloten nutzen das für einen Boxenstopp, während Porsche-Fahrer Estre weiter auf der Strecke blieb.

Das sollte sich rächen: Fast mühelos übernahm das mit Regenreifen ausgestattete Duo Ludwig/Asch die Führung, während Estre sogar abflog und wenige Zeit später wegen eines Defekts aufgegeben musste.

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Frey glänzt als Regenkönigin

Währenddessen machte Frey im Regen immer mehr Boden gut und hatte kurz vor dem Fahrerwechsel zum führenden Mercedes aufgeschlossen.

Beim Boxenstopp arbeiteten die Audi-Mechaniker dann einen Tick schneller und so verließ Freys Teamkollege Philipp Geipel als Führender die Boxengasse, und gab Rang eins bis zum Schluss nicht mehr ab.

"Wir haben ein fast perfektes Timing erwischt. Das Auto war eine Maschine heute. Es war einfach perfekte Teamarbeit und darauf können wir sehr stolz sein", sagte Frey bei SPORT1.

Audi-Duo übernimmt Tabellenführung

Einen perfekten Tag für Audi rundeten Christopher Mies und Connor De Phillippi ab, die auf Rang vier ins Ziel kamen und damit die Führung in der Meisterschaft mit 146 Punkten übernehmen. Nur zwei Punkte dahinter lauert aber das Corvette-Duo Daniel Keilwitz und Jules Gounon.

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Auch Jahn und die Mercedes-Piloten Ludwig und Asch haben noch Chancen auf die Meisterschaft, was ein packendes Meisterschaftsfinale auf dem Hockenheimring (LIVE im TV auf SPORT1) Ende September garantiert.

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