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Maximilian Götz DTM Media Day
Nach zwei Jahren in der DTM kehrt Maximilian Götz zum ADAC GT-Masters zurück © Getty Images

Das ADAC GT Masters begrüßt einen ehemaligen Meister zurück im Starterfeld. Maximilian Götz fährt ab dieser Saison für das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport.

Gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Patrick Assenheimer will Götz ganz vorn in der "Liga der Supersportwagen" mitmischen. Die beiden werden am 28. April erstmals im Mercedes-AMG um Punkte fahren, wenn die GT Masters-Saison mit dem ersten Rennen in Oschersheim startet (LIVE im TV auf SPORT1).

"Das ADAC GT Masters ist mir sehr ans Herz gewachsen und von daher freue ich mich, dass ich zurück bin", erklärt der 31-Jährige seine Rückkehr. 2012 hatte Götz zusammen mit Sebastian Asch den Titel geholt, ein Jahr später die Chance zur Titelverteidigung knapp verpasst.

"Als deutscher Rennfahrer möchte ich auf dem deutschen Rennsportmarkt präsent sein. Das ADAC GT Masters als eine der populärsten GT3-Rennserien überhaupt bietet mir dafür eine optimale Plattform", begründet er seine Entscheidung.

Mercedes "meine Lieblingsmarke"

Sein neues Team HTP Motorsport gibt ebenfalls ein Comeback im ADAC GT Masters. Götz, der 2014 schon mit HTP im GT Masters gefahren ist, nahm direkt Kontakt zu seinem früheren Team auf, als er seinen Weggang aus der DTM beschlossen hatte. "Es war ziemlich schnell klar, dass wir gemeinsame Wege gehen würden - und zwar im ADAC GT Masters. Danke auch an meinen neuen Teamkollegen Patrick Assenheimer, der mit einem attraktiven Sponsorenpaket dazu beigetragen hat, dass dieses Engagement von HTP im ADAC GT Masters zustande kam."

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Dass er erneut bei einem Team anheuert, bei dem er Mercedes fährt, ist kein Zufall, vielmehr verbindet ihn vieles mit der Marke. "Es ist einfach meine Lieblingsmarke. Als kleiner Junge war ich großer Fan von Bernd Schneider, der in der DTM mit Mercedes große Erfolge gefeiert hat."

Götz will vorne mitfahren

Zuletzt war der Uppenheimer selbst in der DTM für Mercedes aktiv, ihm liege das GT3-Auto allerdings mehr, wie Götz erklärt: "Die Autos im Speziellen unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Leistungsgewicht. Sie haben zwar ähnlich viele PS, aber das DTM-Auto ist deutlich leichter und dadurch schneller. Ein GT3-Auto liegt mir persönlich sehr und macht unheimlich Spaß."

Die Vorfreude auf die anstehende Saison ist groß, Götz und sein Kollege Assenheimer haben sich viel vorgenommen. "Zunächst wollen wir eine reibungslose Vorbereitung absolvieren. Das ADAC GT Masters ist kein Zuckerschlecken. Da muss man schon einiges tun, um vorn dabei zu sein", warnt Götz, betont aber auch:  "Wenn es dann ab Ende April in Oschersleben um Punkte geht, muss alles passen. Ganz klar ist: Wir wollen definitiv um Siege kämpfen."

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