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Das Auto von Nicolai Sylvest und Yelmer Buurman fiel durch die Homologation
Das Auto von Nicolai Sylvest und Yelmer Buurman fiel durch die Homologation © ADAC Motorsport

Die Disqualifikation des Zakspeed-Teams auf dem Sachsenring hat Folgen. Hersteller Mercedes weist jede Verantwortung von sich und beendet die Zusammenarbeit mit dem Team.

Die Disqualifikation der beiden Zakspeed-Fahrzeuge beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring hat für das Team weitreichende Konsequenzen.

Wie Mercedes AMG vor dem Saisonfinale auf dem Hockenheimring (ab Sa. LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) mitteilte, wurde das Vertragsverhältnis mit Zakspeed mit sofortiger Wirkung beendet.

Grund für diese Maßnahme sind die Vorgänge, die zur Disqualifikation der Fahrzeuge am vergangenen Wochenende geführt haben.

Auch Zakspeed kündigte später am Donnerstag das Vertragsverhältnis und bat den DMSB darum, ein sportrechtliches Verfahren einzuleiten, um den Vorfall aufzuklären.

Sowohl das Auto von Luca Stolz und Luca Ludwig als auch das Fahrzeug von Nikolai Sylvest und Yelmer Buurman entsprachen nicht der GT3 Homologation. Mercedes AMG gab bekannt, dass man nicht in die Vorgänge, die zur Disqualifikation führten, eingebunden wurde.

Folglich übernimmt der Hersteller auch keinerlei Verantwortung für die Disqualifikation. Allerdings arbeitet er bei der Aufklärung des Falls mit dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) zusammen.

Stolz/Ludwig hatten am Sonntag das Rennen vor ihren Teamkollegen Sylvest/Buurman gewonnen. Beide Autos wurden aber disqualifiziert, zu Siegern wurden im Nachhinein Edoardo Mortara und Sebastian Asch erklärt.

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