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Ein harmloser Startunfall führt bei der ADAC TCR Germany in Zandvoort zu einem Rennabbruch. Beim Abtransport des Autos eines Niederländers geht zuvor einiges schief.

Kurioser Rennabbruch in der ADAC TCR Germany: Ein harmloser Startunfall sorgte dafür, dass fast das komplette Rennen hinter dem Safety Car stattfand und es zwischenzeitlich sogar abgebrochen werden musste.

Beim Start kam der Deutsche Niklas Mackschin zunächst nicht weg, weshalb Bas Schouten nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Während Mackschin zunächst weiterfahren konnte, hatte der Niederländer sich den Radträger abgerissen und musste stehenbleiben.

Statt das Auto aufzuladen und abzutransportieren, entschieden sich die Streckenposten jedoch dazu, es an den Haken zu hängen und quer über die Strecke zu ziehen.

Unfall führt zu Rennabbruch

Schouten und sein Team reagierten darauf stinksauer, da dieses Vorhaben das Auto noch weiter beschädigte. Der Plan wurde also nach der halben Distanz abgebrochen und das Team versuchte mit allerlei Werkzeug den kaputten Radträger zu entfernen.

Das kostete aber so viel Zeit, dass das 30-minütige Rennen abgebrochen werden musste, damit wenigstens noch ein bisschen Rennaction zu sehen war. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde das Auto schließlich doch noch auf Rollbretter gestellt und weggeschoben.

"Wir haben jetzt mehr Schaden als zuvor. In Deutschland gibt es Kranwagen - und dann ist es erledigt. In Holland haben wir diese Abschleppautos - das ist Scheiße", sagte Schouten bei SPORT1.

Finne düpiert Spitzenreiter Files

Nach einer erneuten kurzen Safety-Car-Phase konnte dann immerhin noch sieben Minuten frei gefahren werden. 

Der Sieg ging dabei an den Finnen Antti Buri, der den Gesamtführenden Josh Files in der letzten Runde noch überholen konnte. 

Der Österreicher Harld Proczyk konnte sich dahinter noch auf Rang drei vorkämpfen und liegt als Gesamtzweiter nun 58 Punkte hinter dem Briten Files.

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