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Jamie Green DTM
Jamie Green scheint unaufhaltbar zu sein © Getty Images

Die Audi-Festspiele in der DTM gehen weiter, die chancenlose Konkurrenz schaut in die Röhre: Pole-Setter Jamie Green (Großbritannien) sicherte sich am Sonntag beim Fünffacherfolg der Ingolstädter auf dem Lausitzring auch den zweiten Siegerpokal des Wochenendes.

Hersteller Audi jubelte damit zum vierten Mal im vierten von 18 Saisonrennen und triumphierte sogar zweimal auf der "Mercedes-Strecke" Lausitzring (elf von 15 Siegen bis 2014).

Im neuen Sonntags-Rennformat über 60 Minuten plus eine Runde verwies Green, der seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf 75 Punkte ausbaute, seinen ersten Verfolger Mattias Ekström (Schweden/58 Punkte) und Miguel Molina (Spanien) auf die Plätze. Die Markenkollegen Timo Scheider (Braubach) und Edoardo Mortara (Italien) komplettierten den Audi-Triumph.

Bereits am Samstag hatten Green, Mortara, Ekström und Molina für einen Audi-Vierfacherfolg gesorgt.

"Das ist natürlich ein schöner Moment für mich. Es ist aber noch zu früh, über die Meisterschaft zu sprechen", sagte Green in der ARD.

Die Konkurrenz muss mehr und mehr ihre Chancenlosigkeit erkennen: Bester Nicht-Audi war der Spanier Daniel Juncadella (Mercedes) auf Rang sechs, schnellster BMW-Pilot der Belgier Maxime Martin als Achter.

Formel-1-Ersatzfahrer Pascal Wehrlein (20/Mercedes) erlebte am Ort seines ersten DTM-Sieges einen schwarzen Tag.

Der Worndorfer kam nicht über Platz 13 hinaus.

Vorjahresmeister Marco Wittmann (Markt Erlbach/BMW) erwischte ein Rennen zum Vergessen: Von Position 16 gestartet, wurde er von Mercedes-Pilot Robert Wickens (Kanada) in der ersten Runde ins Kiesbett gedrängt, fiel ans Ende des Feldes zurück und kam als 17. ins Ziel.

Die Saisonrennen Nummer fünf und sechs finden am 27./28. Juni beim Audi-"Heimspiel" auf dem Norisring in Nürnberg statt.

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