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Die DTM arbeitet künftig noch enger mit der japanischen Super GT zusammen
Die DTM arbeitet künftig noch enger mit der japanischen Super GT zusammen © Getty Images

Die DTM treibt ihre Zusammenarbeit mit der japanischen Super GT weiter voran.

Nachdem das technische Reglement in beiden Tourenwagen-Rennserien in den Bereichen Chassis und Aerodynamik bereits seit 2014 identisch ist, wird ab 2017 auch ein einheitliches Motorenreglement gelten. Darauf hätten sich die führenden Köpfe der beiden Serien geeinigt, teilte DTM-Rechteinhaber und -vermarkter ITR am Mittwoch mit.

An dem Treffen nahm auch der US-Motorsportverband IMSA teil, der den Start einer eigenen Tourenwagenserie plant.

"Wir konnten in vielen Fragen eine Einigung erzielen und sind unserem gemeinsamen Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Autos der Class One von verschiedenen Kontinenten erstmals gegeneinander antreten werden", sagte ITR-Chef Hans Werner Aufrecht.

Angetrieben werden die Tourenwagen von neuen Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von rund 600 PS. Im Bereich Aerodynamik wurde zudem ein Lastenheft definiert.

Die Autos der Class One sollen den heutigen Modellen aus der DTM bezüglich Aufbau und Aerodynamik ähneln.

Die sechs involvierten Hersteller haben zugestimmt, dass die Organisatoren der Rennserien ein entsprechendes Konzept für die Durchführung erarbeiten.

Derzeit kämpfen in der DTM Audi, BMW und Mercedes-Benz gegeneinander, in Japan duellieren sich Honda, Lexus und Nissan.

Sobald auf dem amerikanischen Kontinent die Serie gestartet ist, werden auch die US-Hersteller eingebunden.

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