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BMW in der DTM
Die BMW-Piloten werden jetzt mit russischen Lebensmitteln versorgt © Getty Images

Russische Grenzschützer haben die mitgeführten Nahrungsmittel der DTM-Piloten von BMW bei der Grenzüberquerung vor dem Rennen in Moskau am Samstag beschlagnahmt.

Die Kontrolleure stoppten einen Cateringdienst, der für die Verpflegung von Fahrern und Teams verantwortlich ist.

Nach Angaben von BMW soll es sich um rund drei Tonnen Proviant gehandelt haben. Die Beamten teilten dem Caterer nach Informationen des Spiegel mit, dass die Einfuhr von bestimmten Lebensmitteln nicht erlaubt sei.

Russland hat als Vergeltungsmaßnahme gegen westliche Sanktionen einen Importstopp für europäische Lebensmittel verordnet. Seit Anfang August lassen Behörden Importe vernichten, die bei der Einfuhr in das Land beschlagnahmt werden.

Allerdings soll der Lebensmittelvorrat von BMW nicht unter diese Regelung gefallen sein, weil die Fracht "erkennbar für den Eigenverbrauch gedacht war, nicht für den Weiterverkauf in Russland." Dies betonte eine Sprecherin der russischen Verbraucherschutzbehörde.

Stattdessen seien fehlende Papiere Grund für die Maßnahme der Grenzschützer gewesen. Der Caterer habe kein phytosanitäres Zertifikat vorweisen können. Ein solches Papier soll garantieren, dass keine Schad-Organisationen eingeschleppt werden. Kontrollen dieser Art sind internationaler Standard.

Der Carterer reagierte schnell auf die unerwartete Entwicklung und kaufte in Russland alle nötigen Lebensmittel neu ein. 

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