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In der "Rammstoß-Affäre" in der DTM ist noch keine Entscheidung über mögliche Sanktionen gegen Pilot Timo Scheider, sein Team Phoenix, den Hersteller Audi und Audi-Motorsportvorstand Wolfgang Ullrich gefallen.

Das bestätigte ein Sprecher des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) am Donnerstag.

"Der DMSB prüft derzeit die Eröffnung eines Verfahren. Sollte dieses eingeleitet werden, hat Audi 14 Tage Zeit, sich aufzustellen", erklärte der Sprecher. Die Urteile im Falle einer Verfahrenseröffnung reichten "von Freispruch über eine Geldstrafe oder weitere Wertungsausschlüsse bis hin zum Lizenzentzug", hieß es weiter.

Scheider hatte am vergangenen Sonntag beim zehnten DTM-Lauf in Spielberg mit seinem Audi den Kanadier Robert Wickens (Mercedes) und dessen Markenkollegen Pascal Wehrlein, zu diesem Zeitpunkt Führender der Gesamtwertung, mit einem Stoß von der Strecke befördert.

Alle Anzeichen deuten bislang darauf hin, dass er einem Befehl von Ullrich via Funk ("Timo, schieb ihn raus") gefolgt ist. Scheider wurde von den Rennkommissaren von der Rennwertung ausgeschlossen.

Weiterführende Sanktionen kann nur der DMSB verhängen.

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