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DTM Media Day
Timo Glock bei Testfahrten in seinem neuen BMW M4 © Getty Images

München - Vor dem Start der 30. DTM-Saison beantwortet SPORT1 alle wichtigen Fragen zum Fahrerfeld, dem neuen Regelwerk und den Zugeständnissen der Konkurrenz an BMW.

Die DTM startet am Wochenenende in ihre 30. Saison.

Neun Stationen in Europa mit 18 Rennen stehen vom 6. Mai bis 16. Oktober auf dem Programm. Trotz des Aufstiegs von Vorjahreschampion Pascal Wehrlein, der nun bei Manor in der Formel 1 für Furore sorgt, kann sich das 24 Fahrer fassende Feld sehen lassen.

Neben dem ehemaligen Formel-1-Piloten Timo Glock (BMW) gehören vor allem die beiden Audi-Routiniers Jamie Green oder Mattias Ekström zum Favoritenkreis, der allerdings aufgrund der Ausgeglichenheit der Serie nur schwer einzugrenzen ist.

Auftakt und Ende der Jubiläumssaison steigen jeweils auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im baden-württembergischen Hockenheim. 

SPORT1 ist das "Home of Motorsport"

SPORT1 hat umfangreiche Multimediarechte an der DTM für die kommenden zwei Jahre erworben. Im Rahmen der Kooperation berichtet SPORT1 über jedes Rennen in tagesaktuellen einstündigen Highlight-Zusammenfassungen im Free-TV sowie zeitversetzt auf SPORT1+.

Wie in der Vorsaison gibt es zudem auch 2016 die zweiten Trainingseinheiten, in der Regel am Samstagmorgen, im kostenlosen LIVESTREAM auf SPORT1.de. Parallel dazu hat SPORT1  außerdem die Rechte an den DTM-Rahmenserien Porsche Carrera Cup und Audi Sport TT Cup erworben. 

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Was gibt es Neues?

Der im Vergleich zur Konkurrenz unterlegene BMW M4 erhält im neuen Regelwerk der DTM einige Zugeständnisse. So ist das Grundgewicht des BMW 7,5 kg geringer als das der Konkurrenten von Audi und Mercedes. Die BMW wiegen standardmäßig 1112,5 kg, Audi und Mercedes 1120 kg. Zudem ist der Spoiler der Boliden des bayerischen Herstellers um 50 Millimeter breiter. Damit sollen die BWM wieder an die Performance der Rivalen herankommen.

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Zudem gibt es Anpassungen bei den Zusatzgewichten und der Nutzung des Drag Reduction System (DRS). Bei diesem System klappt der Heckflügel um 18 Grad nach unten, und der Abtrieb verringert sich.

Die Folge: Die Spitzengeschwindigkeit erhöht sich kurzzeitig deutlich, was beim Überholen helfen soll. Anders als im Vorjahr ist die Anzahl der DRS-Aktivierungen limitiert und ändert sich je nach Strecken- und Rennlänge. Dreimal pro Runde kann DRS genutzt werden - wenn der Abstand zwischen zwei Fahrzeugen nach Start und Ziel nicht mehr als eine Sekunde beträgt.

Wie reagiert die Konkurrenz auf Zugeständnisse für BMW?

Audi und Mercedes unterstreichen: Man will ausgeglichene Rennen, alle Wagen sollen ähnliche Voraussetzungen haben, um den Zuschauern Spannung und Abwechslung zu garantieren.

Dafür macht man dem technisch unterlegenen BMW einige Zugeständnisse. Was passiert, wenn BMW plötzlich allen davonfahren sollte? Wie sehr sich der technische Vorteil für die Bayern auswirkt, konnten auch die Erkenntnisse der Testtage nicht nachdrücklich zeigen.

Was ist mit den Performance-Gewichten?

Die gibt es noch immer - allerdings in leicht abgewandelter Form. Waren im vergangenen Jahr noch die Ergebnisse der vergangenen Rennen für die zusätzlichen Gewichte am kommenden Rennwochenende maßgeblich, erfolgt eine Anpassung nun direkt nach dem Qualifying und hat somit sofortige Auswirkung.

Und zwar nach der "tatsächlichen Performance" eines jeden Herstellers und anhand einer Tabelle. Für Audi, BMW und Mercedes wird jeweils eine theoretische Bestzeit aus den schnellsten Sektoren errechnet.

Stehen diese Zeiten, wird verglichen, wie groß der Abstand der Hersteller ist. Je größer diese Differenz ist, desto mehr zusätzliche Gewichte erhält der schnellste Hersteller. Liegen alle Marken eng zusammen, werden keine Gewichte verteilt.

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Im vergangenen Jahr hatten die Gewichte reichlich Diskussionen verursacht. War in einer Woche beispielsweise Audi schnell und siegreich, fuhren die Ingolstädter am folgenden Rennwochenende mit deutlich mehr Gewicht meist hinterher. Statt Spannung verursachte die Regel also Frust und zudem Vorhersehbarkeit der Ergebnisse. Dies soll nun nicht mehr passieren. 

Schafft das Regelwerk Klarheit?

In der Theorie sind die Anpassungen sinnvoll. Dennoch bleibt die Skepsis gegenüber der Zugeständnisse pro BMW.

Sollte sich dieser Vorteil als zu groß erweisen, wären Diskussionen vorprogrammiert.

Die Sendezeiten am Wochenende:

Samstag, 7. Mai

DTM: 2. Freies Training ab 11.20 Uhr im kostenlosen LIVESTREAM auf SPORT1.de, Highlights 1. Rennen 21.30 Uhr auf SPORT1
Audi Sport TT Cup (1. Rennen): ab 12.05 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM, 22.30 Uhr Highlights auf SPORT1
Porsche Carrera Cup (1. Rennen): ab 13 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de, 23 Uhr Highlights auf SPORT1, 2.35 Uhr (zeitversetzt) auf SPORT1+

Sonntag, 8. Mai

DTM (2. Rennen): 22.15 Uhr (Highlights) auf SPORT1, 1.45 Uhr (zeitversetzt) auf SPORT1+
Audi Sport TT Cup (2. Rennen): ab 16.20 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de, 23.15 Uhr Highlights auf SPORT1, 3.25 Uhr (zeitversetzt) auf SPORT1+
Porsche Carrera Cup (2. Rennen): ab 9.05 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de, 23.45 Uhr Highlights auf SPORT1, 4 Uhr (zeitversetzt) auf SPORT1+

SPORT1 berichtet über jedes Rennen in tagesaktuellen einstündigen Highlight-Zusammenfassungen im Free-TV sowie zeitversetzt auf SPORT1+. Außerdem werden Sie mit zahlreichen Videos der DTM auf SPORT1.de und in der SPORT1 App auf dem Laufenden gehalten.

Die Termine:

6. - 8. Mai: Hockenheim 
20. - 22. Mai: Spielberg
3. - 5. Juni: Lausitzring
24. - 26. Juni: Norisring
15. - 17. Juli: Zandvoort
19. - 21. August: Moskau
9. - 11. September: Nürburgring
23. - 25. September: Budapest
14. - 16. Oktober: Hockenheim

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