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DTM German Touring Car Hockenheim - Race
Lucas Auer steht zum zweiten Mal auf der Pole © Getty Images

Lucas Auer rast beim DTM-Qualifying für das zweite Rennen in die erste Reihe. Teamkollege Vietoris wird bestraft. Die Gesamtführenden werden durchgereicht.

Lucas Auer und Christian Vietoris vom Team Mücke starten beim zweiten Rennen auf dem Lausitzring (ab 15 Uhr im LIVESTREAM auf DTM.com, Renn-Highlights ab 23 Uhr im TV auf SPORT1) aus der ersten Reihe. Dabei war der 21-jährige Österreicher (1:16,861 Minuten) um 0,070 Sekunden schneller als sein deutscher Teamkollege.

Der wurde aber kurz vor dem Start noch bestraft und musste fünf Startplätze zurück. Grund war das Blockieren von Matthias Ekström. "Ich empfinde die Strafe als nicht gerechtfertigt", teilte der Leidtragende mit.

Auf Rang drei lief Timo Glock als bester BMW-Pilot ein. Bester Audi-Fahrer war Ex-Champion Mike Rockenfeller auf Platz 5.

Glock lobt die "Pink Panther" - Mortara mies

"Die Pink Panther waren schon das ganze Wochenende stark", sagte der ehemalige Formel-1-Pilot Glock im DTM-Interview. Auer, der wenige Sekunden vor Ablauf der Zeit seine zweite DTM-Pole einfuhr, teilte schmunzeln mit: "Du kannst ja hier nichts genießen. Timo und Christian werden sofort angreifen."

Der Jubel in der Mücke-Box nach der Doppelpole © DTM

Der Gesamtführende Marco Wittmann (BMW) führte lange das Klassement an, wurde am Ende noch bis auf Rang 8 durchgereicht.

Sein ärgster Kontrahent Edoardo Mortara startet vom drittletzten Platz - noch vor den ehemaligen DTM-Champions Timo Scheider und Martin Tomczyk.

Mercedes startet mit Zusatzgewichten

Die am Samstag noch überlegenen und deshalb mit Zusatzgewichten beladenen Audi hinkten dagegen etwas hinterher. Für den Spanier Miguel Molina, den Sieger des ersten Rennens am Samstag, reichte es im Audi nur zu Platz 14. 

Das Feld lag gewohnt eng zusammen, den besten Eindruck hinterließ jedoch Mercedes. Neben Auer und Vietoris landeten auch Robert Wickens (Kanada/4.) und Gary Paffett (Großbritannien/6.) in den Top 10, die Stuttgarter werden deshalb nach den DTM-Regularien mit Zusatzgewichten starten.

 Audi und BMW waren mit jeweils drei Wagen unter den ersten Zehn vertreten.

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