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Das DRS an Timo Glocks BMW funktionierte im Rennen nicht richtig
Das DRS an Timo Glocks BMW funktionierte im Rennen nicht richtig © ITR

Christian Vietoris muss 3.000 Euro zahlen, weil er Mattias Ekström öffentlich beleidigt hat - Auch Timo Glock bekommt eine Strafe und wettert gegen die Regeln

Christian Vietoris kommen seine deutlichen Worte nach dem Samstagsrennen auf dem Norisring teuer zu stehen. Der Mercedes-Pilot bezeichnete Mattias Ekström unter anderem als "Arschloch", nachdem dieser ihn bei einem überstürzten Manöver abgeräumt hatte. Anstatt um den Sieg mitzukämpfen, beendete Vietoris das Rennen mit einem stark angeschlagenen Auto nur auf Rang zehn. Für seine Verbalattacke wurde er von den Stewards nun zu einer Zahlung von 3.000 Euro verdonnert.

Auch für Timo Glock nahm der Samstag kein gutes Ende. Der BMW-Pilot bekam eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt, weil er in zwei Runden zu häufig das DRS verwendete. Der ehemalige Formel-1-Pilot fällt dadurch vom 14. auf den 21. und letzten Platz zurück. Für die Entscheidung der Rennkommissare hat Glock überhaupt kein Verständnis.

Auf Twitter schreibt er: "Es macht keinen Unterschied, aber diese DTM-Regeln sind der größte Witz der Welt. Das DRS-System hat an meinem Auto 32 Runden lang nicht funktioniert. Plötzlich funktioniert es im manuellen Modus wieder, und ich bekomme eine Strafe dafür, dass ich es manuell dreimal pro Runde verwendet habe."

"Ich habe kein Auto überholt und hatte keinen Vorteil", ärgert sich Glock und wettert: "Ich kann nicht glauben, wie oft sie die Meisterschaft durch diese Regeln versauen." Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits beim Saisonauftakt in Hockenheim, als Glocks Markenkollege Antonio Felix da Costa das DRS zu oft in einer Runde aktivierte. Auch er erhielt damals eine Fünf-Sekunden-Strafe.

© Motorsport-Total.com

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