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Christian Vietoris war am Vormittag der schnellste Mann in Zandvoort
Christian Vietoris war am Vormittag der schnellste Mann in Zandvoort © xpbimages.com

Christian Vietoris bestätigt die gute Mercedes-Form auch am Sonntag und sichert sich die Bestzeit im dritten Training - Audi ist den Stuttgartern aber auf den Fersen

Mercedes hat das DTM-Wochenende in Zandvoort weiterhin fest im Griff . Die Stuttgarter entschieden am Freitag und am Samstag alle Sessions für sich, und auch am Sonntag startete die Marke mit dem Stern im dritten Freien Training wieder mit einer Bestzeit. Mücke-Pilot Christian Vietoris umrundete den Kurs in 1:31.569 Minuten. Zwischenzeitlich lag der Deutsche mehr als sieben Zehntel vor dem Rest des Feldes. "Ich bin meinen neuen Reifen relativ früh in der Session gefahren", erklärt er.

"Deshalb war ich lange mit einem großen Vorsprung vorne. Am Ende sind die anderen dann auch mit neuen Reifen gefahren, aber sie sind zum Glück nicht an die Zeit rangekommen. Von daher passt alles. Ich fühle mich wohl im Auto, die Jungs machen einen super Job. Von Session zu Session werden wir immer noch schneller. Das Qualifying kann kommen", gibt sich Vietoris optimistisch.

Interessant: Hinter Vietoris sortierten sich mit Miguel Molina (+0,158 Sekunden), Nico Müller (+0,194), Mattias Ekström (+0,299), Jamie Green (+0,336) und Edoardo Mortara (+0,420) gleich fünf Audi-Piloten ein. Die Ingolstädter hatten am Samstag noch große Probleme, durften nach dem Qualifying allerdings fünf Kilogramm Zusatzgewicht ausladen. Das könnte sich am Sonntag positiv auswirken.

Die Top 10 komplettierten Robert Wickens (HWA-Mercedes/+0,486), Paul di Resta (HWA-Mercedes/+0,540), Bruno Spengler (MTEK-BMW/+0,610) und Timo Scheider (Phoenix-Audi/+0,670). Adrien Tambay konnte nicht am Training teilnehmen und wird auch am weiteren Sonntag ausfallen. Er verletzte sich bei einem Startunfall am Samstag an der linken Hand und klagt über Schmerzen.

Tambay wird von Rene Rast ersetzt, der an diesem Sonntag sein DTM-Debüt feiert. Mit 1,795 Sekunden Rückstand belegte er im Training zwar den 24. und letzten Platz, doch BMW-Pilot Antonio Felix da Costa war auf Rang 23 nur 0,026 Sekunden schneller als der Rookie. Um 11:20 Uhr steht das Qualifying für das zweite Rennen auf dem Programm, das um 13:40 Uhr beginnt. Gefahren werden 60 Minuten plus eine weitere Runde.

© Motorsport-Total.com

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