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Antonio Felix da Costa sicherte sich die zweite Pole-Position in Folge
Antonio Felix da Costa sicherte sich die zweite Pole-Position in Folge © xpbimages.com

Edoardo Mortara wird im Qualifying erneut von Problemen eingebremst, sichert sich aber trotzdem noch Startplatz sechs und steht damit direkt neben Marco Wittmann

Marco Wittmann und Edoardo Mortara werden Seite an Seite ins große DTM-Finale in Hockenheim starten! Die beiden sicherten sich im Qualifying zum Sonntagsrennen die Startplätze fünf und sechs, wobei der BMW-Pilot lediglich 0,028 Sekunden schneller war als sein Titelrivale. Wittmann startet mit einem Vorsprung von 17 Punkten in das letzte Rennen des Jahres, Mortara muss das Rennen also deutlich vor seinem Gegner beenden. Die Pole-Position sicherte sich erneut Antonio Felix da Costa (Schnitzer-BMW).

"Ich bin zufrieden mit dem Qualifying", erklärt Wittmann und ergänzt: "Wir haben eine ähnliche Performance wie gestern abgeliefert. Es wäre wieder ein bisschen mehr drin gewesen, ich habe da vielleicht doch ein Zehntel liegen gelassen. Aber mit Platz fünf bin ich zufrieden. Gerade in solchen Situation, wenn es jetzt um die Meisterschaft geht, ist es wichtig, vorne zu stehen und eine gute Ausgangslage zu haben."

Mortara hatte deutlich größere Probleme. Er konnte bis kurz vor Ende der Session keine Zeit setzen, weil es ein Problem mit seiner Lenkung gab. "Wir hatten einige Schwierigkeiten - ich denke, es war ein technisches Problem. Wir hatten an diesem Wochenende schon so viel Pech. Am Ende war es aber noch möglich, gute Arbeit zu leisten. Von Platz sechs zu starten ist jetzt nicht so schlecht", gibt er sich optimistisch.

Insgesamt lieferte BMW im Qualifying die stärkste Vorstellung ab. Die Münchener brachten vier Autos in die Top 5, vor Wittmann sortierten sich seine Markenkollegen Tom Blomqvist (RBM-BMW/+0,064) und Maxime Martin (RBM-BMW/+0,076) auf den Plätzen drei und vier ein. Bester Mercedes-Pilot war Gary Paffett (ART-Mercedes), der die Pole als Zweiter nur um 0,014 Sekunden verpasste.

"Das war ein guter Schritt nach vorne. Die Jungs haben über Nacht super gearbeitet. Das macht mich stolz. Ein Podium zum Ende der Saison wäre jetzt ein schöner Abschluss", erklärt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz. Am Samstag hatten die Stuttgarter ein Debakel erlebt und nur einen Punkt geholt. Die Top 10 komplettierten Robert Wickens (HWA-Mercedes/+0,244), Timo Glock (RMG-BMW/+0,280), Christian Vietoris (Mücke-Mercedes/+0,285) und Jamie Green (Rosberg-Audi/+0,293).

Insgesamt ging es wieder einmal sehr eng zu. Maximilian Götz (HWA-Mercedes) hatte als 24. und Letzter lediglich 0,755 Sekunden Rückstand auf die BMW-Bestzeit. Das letzte DTM-Rennen des Jahres beginnt um 15:15 Uhr, gefahren werden 60 Minuten plus eine weitere Runde. Außerdem gibt es einen Pflichtboxenstopp, was dem Rennen eine gewisse taktische Tiefe verleiht.

© Motorsport-Total.com

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