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Rene Rast darf sich beim Finale in Hockenheim noch einmal beweisen
Rene Rast darf sich beim Finale in Hockenheim noch einmal beweisen © xpbimages.com

Obwohl Rene Rast in Zandvoort bereits einmal in der DTM gefahren ist, sieht der Audi-Pilot seinen Einsatz beim Finale in Hockenheim als sein eigentliches Debüt

Rene Rast wird beim Saisonfinale in Hockenheim zu seinem zweiten Einsatz in der DTM kommen. Der Audi-Pilot ersetzt Mattias Ekström, der zeitgleich in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) an den Start geht. Rast selbst, der in Zandvoort am Sonntag bereits den damals verletzten Adrien Tambay einmalig ersetzen dufte, erklärt: "Ich würde sagen, dass das jetzt mein erster richtiger Einsatz ist. Zandvoort kann man nicht wirklich als gute Vorbereitung bezeichnen."

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"Da wurde ich wirklich nur kurz am Abend vorher informiert und hatte vorher keine einzige Runde gedreht", schildert er die damaligen Umstände. "Dieses Mal hatte ich in Budapest beim Reifentest einen halben Tag, an dem ich gefahren bin. Ich konnte mich zumindest mal auf die neuen Reifen und das Auto einstellen", freut sich Rast, der momentan die üblichen Routinen vor einem DTM-Wochenende durchläuft.

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"Ich informiere mich bei den Ingenieuren, was wichtig ist", verrät er und erklärt: "Für mich ist es wichtig, einmal zu sehen, wie so etwas abläuft." Rast weiter: "Die Vorfreude ist natürlich riesig! Ich wollte immer ein richtiges DTM-Wochenende fahren, und Zandvoort war eben wie gesagt kein richtiges. Jetzt habe ich zwei Freie Trainings und etwas Zeit, mich an das Auto zu gewöhnen. Von daher ist die Vorfreude groß."

"Es ist aber natürlich schwierig zu sagen, wie die Erwartungen sind. Ich selbst mache mir da keinen Druck und versuche einfach, das Bestmögliche rauszuholen. Man weiß, dass die DTM sehr eng ist. Davor habe ich natürlich am meisten Respekt. Die Abstände sind sehr gering, jeder kleine Fehler im Qualifying führt zu mehreren Positionen, die du nach hinten gespült wirst", weiß der 29-Jährige.

"Von der Leistungsdichte her ist es wie ein Markenpokal. Früher bin ich viele Markenpokale gefahren, und jeder, der versucht hat, einfach mal reinzuspringen und ein Wochenende mitzufahren, hat sich vertan. Es ist nicht einfach, und das weiß ich auch. Trotzdem versuche ich natürlich, so weit es geht nach vorne zu kommen. Wenn es dann wirklich die letzte Startreihe ist, dann ist es eben so", so Rast.

Gespräche mit Audi über ein mögliches Stammcockpit für die Saison 2017 gab es bisher übrigens noch nicht. "Nein, noch gar nicht. Wir wollen jetzt erst einmal die Saison 2016 beenden. Dann fängt man an, miteinander zu sprechen. Bisher ist aber noch nichts passiert", erklärt Rast, der in diesem Jahr unter anderem auch schon in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der Formel E gefahren ist.

© Motorsport-Total.com

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