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Klaus Ludwig vermisst in der DTM enge Zweikämpfe um den Sieg wie zu seiner Zeit
Klaus Ludwig vermisst in der DTM enge Zweikämpfe um den Sieg wie zu seiner Zeit © ITR

Klaus Ludwig findet, dass es in der DTM zu selten in einem wirklichen Kampf um den Sieg geht - Eine Lösung für das Problem fällt aber auch dem Ex-Meister nicht ein.

Die DTM wusste 2016 durchaus mit so manch hartem Kampf zu überzeugen - nur eben nicht an der Spitze. Klaus Ludwig ist erstaunt ob dieser Tatsache, da es in der DTM eigentlich mehr als nur eng zugeht. Das jüngste Beispiel war Mattias Ekström beim Sonntagsrennen in Ungarn, der einen komfortablen Start-Ziel-Sieg einfuhr. Ex-Meister Ludwig, der zu Zeiten seiner Meistertitel teils in harte Kämpfe mit Fahrer anderer Marken um Siege verstrickt war, sieht hier klares Verbesserungspotenzial.

"Ich finde es schade, dass es gerade an der Spitze insgesamt zu wenige Zweikämpfe gibt", sagt der dreimalige Champion im Interview mit DTM.com. "Meist hat sich ein Fahrer vom Rest des Feldes absetzen können und war in der Folge nicht mehr einzufangen. Im Verfolgerfeld haben sich schon einige Zweikämpfe abgespielt, aber die ganz große Dramaturgie liegt eben an der Spitze - dort wären enge Duelle wünschenswerter."

Warum das so ist, könne aber auch nicht sagen, so der 67-Jährige weiter. "Das ist schon sehr kurios, schließlich liegen die Autos von der Basis her ja eigentlich extrem dicht beieinander, was sich in den Rennen jedoch nicht so richtig widerspiegelt." Außerdem wünscht er sich mehr aufregende Aufholjagden, bei denen sich Fahrer von ganz hinten nach ganz vorne fahren, wie es in der alten DTM und teilweise auch noch zu Zeiten der Jahreswagen möglich gewesen ist. Das allerdings macht die enorme Leistungsdichte unmöglich.

© Motorsport-Total.com

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