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Felix Rosenqvist hat in den kommenden Wochen eine Menge vor...
Felix Rosenqvist hat in den kommenden Wochen eine Menge vor... © xpbimages.com

Volles Programm für Felix Rosenqvist: Nachdem der Rookie am vergangenen Wochenende noch in der Formel E im Einsatz war, folgt nun das DTM-Saisonfinale

World Cups in Macao: Alljährlich trifft sich die Elite der Formel-3- und GT-Fahrer beim legendären Macao Grand Prix auf dem Guia-Straßenkurs (17. bis 20. November 2016). In diesem Jahr sind gleich zwei Mercedes-DTM-Fahrer am Start: Mit Daniel Juncadella (2011) und Felix Rosenqvist (2014, 2015) kehren zwei frühere Sieger nach Macau zurück. Rosenqvist ist der amtierende Titelverteidiger der vergangenen beiden Jahre und könnte als erster Rennfahrer überhaupt einen Hattrick erzielen.

(Die Highlights des DTM-Finales: 1. Rennen, Samstag 18.45 Uhr im TV auf SPORT1, 2. Rennen, Sonntag, 21.15 Uhr im TV auf SPORT1 - das komplette Rennwochenende im LIVESTREAM auf DTM.com)

Zunächst steht für Rosenqvist allerdings das DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring auf dem Programm. Dort möchte der Schwede seine Saison zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Im Interview spricht der Rookie über seine Ziele und verrät, warum es für ihn kein Problem ist, noch am vergangenen Wochenende in der Formel E gefahren zu sein.

Frage: "Felix, am kommenden Wochenende steht bereits das Saisonfinale der DTM in Hockenheim an. Was erwartest du vom letzten Rennwochenende des Jahres?"Felix Rosenqvist: "Nach drei Rennwochenenden in der DTM ist die Probephase für mich vorüber. Jetzt bin ich hoffentlich bereit, um in Hockenheim um die vorderen Plätze mitzukämpfen. In den vergangenen Wochen bin ich von Rennen zu Rennen immer besser geworden. Nun fühle ich mich zum ersten Mal wie ein kompletter DTM-Fahrer. Wenn wir alles zusammenbekommen, sollten wir an der Spitze mitkämpfen können. Deshalb setze ich mir für dieses Wochenende höhere Ziele als bislang in dieser Saison."

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 "An den letzten Wochenenden galt für mich immer noch der Status eines Rookies, aber jetzt kenne ich mich in der DTM aus und möchte mich mit allen anderen auf gleicher Ebene messen. Wenn man schnell lernt, gibt es keinen Grund, sich selbst als Rookie anzusehen. Man möchte sich immer weiter steigern. Hinzukommt, dass der Hockenheimring wahrscheinlich die Rennstrecke ist, auf der ich bisher in meiner Karriere die meisten Runden gefahren bin. Das sollte mir ebenfalls entgegenkommen."

Frage: "Du bist gerade vom Formel-E-Rennen aus Hongkong zurückgekommen. Beeinträchtigen die Reisen und der Zeitunterschied deine Vorbereitung auf das Rennwochenende?"Rosenqvist: "Nein, in meiner Erfahrung ist es immer schlimmer, nach Osten zu fliegen. Wenn man aber von Asien nach Europa oder von Europa nach Amerika fliegt, fällt es mir persönlich immer einfacher, mich anzupassen. Normalerweise dauert es nur ein oder zwei Tage. Manchmal fühle ich mich sogar besser, wenn ich früh morgens aufwache und dann am Vormittag frisch bin. Ich habe mich daran gewöhnt. Das ist kein Problem für mich. Genauso komme ich gut mit dem Wechsel zwischen der DTM und der Formel E klar. Es sind zwei ganz unterschiedliche Rennserien, die jedoch eines gemeinsam haben: Ein sehr hohes Niveau bei den Fahrern."

Frage: "Du hast bislang fünf Punkte gesammelt. In Hockenheim könntest du mit Timo Scheider, Martin Tomczyk und Mike Rockenfeller noch drei ehemalige DTM-Champions in der Gesamtwertung überholen - und das obwohl du nur an vier Rennwochenenden teilgenommen hast. Wäre das für dich in deinem "halben" Rookie-Jahr etwas Besonderes?"Rosenqvist: "Die Punkte sagen in diesem Fall möglicherweise nicht alles aus. Ich weiß, dass sie alle jeweils eine schwierige Saison hinter sich haben. Vielleicht kamen sie mit dem Auto nicht ganz so zurecht. Deshalb denke ich nicht darüber nach, wen ich in der Gesamtwertung schlagen könnte. Ich versuche einfach nur, meine Arbeit zu erledigen und mein Bestes zu geben. Wenn dann in Hockenheim alles nach Plan läuft, wäre es schön, am Sonntag vor ihnen zu stehen."

© Motorsport-Total.com

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