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Rene Rast kann sich viel besser auf seinen zweiten DTM-Einsatz vorbereiten
Rene Rast kann sich viel besser auf seinen zweiten DTM-Einsatz vorbereiten © xpbimages.com

Rene Rest spricht im Interview über seinen zweiten DTM-Einsatz in Hockenheim und verrät, ob er sich auch eine Dauerbeschäftigung in der Serie vorstellen könnte

Rene Rast wird beim Saisonfinale in Hockenheim eine weitere Chance in der DTM bekommen. Nachdem der Audi-Ersatzpilot in Zandvoort bereits einmal Adrien Tambay ersetzen durfte, wird er am letzten DTM-Wochenende des Jahres Mattias Ekström vertreten, der zeitgleich in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) an den Start gehen wird. Bei seinem zweiten Auftritt in der Tourenwagenserie erhofft sich Rast ein deutlich besseres Abschneiden als bei seinem Debüt im Juli.

Frage: "Dein zweites DTM-Rennen steht bald bevor. Wann hast du davon erfahren?"Rene Rast: "Nach Mattias Ekströms Sieg in Barcelona wurde es diskutiert. Die Hoffnung war schon vorher da, dass 'Eki' dort einen tollen Job macht und ich dadurch vielleicht ins Cockpit rutsche. Natürlich freue ich mich darüber! Ich durfte ja schon in Zandvoort einige Kilometer DTM-Luft schnuppern, aber das hatte sich angefühlt, als wäre noch mehr drin."

Frage: "Dieses Mal ist es eine ganz andere Vorbereitung und Erwartungshaltung, oder? Du musst nicht über Nacht ins DTM-Cockpit springen..."Rast: "Es ist eine ganz andere Vorbereitung. Ich habe zwei Freie Trainings vorher, kann mich vom Kopf her einstellen, mit den Ingenieuren sprechen und Daten und Videos anschauen. Da sollte es etwas besser gehen als in Zandvoort."

Frage: "Du hast in Budapest den Funk mitverfolgt und dem Team über die Schulter geschaut. Hat das etwas gebracht?"Rast: "Ich wusste zwar, wie ein Tag in der DTM abläuft. Das war nichts Neues für mich. Aber ich habe mehr Einblicke bekommen. Ich habe bei Florian Modlinger am Funk mitgehört, wie er als Ingenieur arbeitet, und versucht, ein Gefühl dafür zu bekommen. Das war interessant und eine gute Vorbereitung auf Hockenheim."

Frage: "Es gibt wenige Testfahrten in der DTM, jetzt durftest Du am Montag und Dienstag auf dem Hungaroring einen Reifentest fahren. Das ist sicher auch eine gute Gelegenheit?"Rast: "Jeder Kilometer hilft. So eine Möglichkeit ist sehr selten, weil es fast keine Testtage in der DTM gibt."

Frage: "Du bist bisher viel auf der Langstrecke unterwegs. Könntest du dir eine Zukunft in der DTM vorstellen?"Rast: "Warum nicht? Es ist eine schöne Serie, es macht irre viel Spaß, den Audi RS 5 DTM zu fahren. Das Feld ist sehr eng, es kommt auf die Tausendstelsekunde an. Man muss immer einen perfekten Job machen. Aber es wäre eine tolle Herausforderung, die ich gern annehmen würde."

© Motorsport-Total.com

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