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Hofft auf einen festen Platz im DTM-Kader von Audi 2017: Rene Rast
Hofft auf einen festen Platz im DTM-Kader von Audi 2017: Rene Rast © ITR

Nach seinen Einsätzen als Audi-Ersatzmann bei den DTM-Rennen in Zandvoort und Hockenheim will Rene Rast mehr: "Es war immer mein Ziel, in der DTM zu fahren"

Die DTM-Chancen von Rene Rast sind in den vergangenen Wochen erheblich gestiegen. Der gebürtige Mindener zeigte im Sonntagsrennen in Zandvoort als Ersatzmann von Adrien Tambay ein solides Debüt, beim Saisonfinale in Hockenheim hinterließ Rast vor knapp zwei Wochen eine nachhaltige Duftmarke. Spätestens nach seiner Fahrt auf Platz sechs im Samstagsrennen ist der Ekström-Vertreter im Lager von Audi im Kurs deutlich gestiegen.

"Mein Ziel war es immer, eines Tages ein DTM-Fahrer zu sein", sagt Rast gegenüber 'Autosport'. Der 30-Jährige, der in den Porsche-Cups und bei seinen Einsätzen in der GT3-Szene immer wieder überzeugte, hatte in den vergangenen Jahren mehrere Testeinsätze bei Sichtungsfahrten gehabt, doch immer wurden andere Piloten bei der Besetzung der Renncockpits vorgezogen. "Jetzt habe ich ein paar DTM-Rennen hinter mir. Nun liegt es an Audi, ob sie mich zum Stammfahrer machen oder nicht."

Bei seinem ersten Einsatz in Zandvoort hatte Rast kurzfristig, quasi "kalt", in den Audi RS5 DTM von Tambay steigen müssen, für das Finale in Hockenheim war die Vorbereitung erheblich besser gewesen. Der Deutsche hatte bei einem Reifentest einen halben Tag lang fahren dürfen, zudem halfen die Freien Trainings in Hockenheim. "Ich war besser an das Auto gewöhnt und konnte gemeinsam mit dem Team auch einen vernünftigen Sitz machen", schildert er.

"In der DTM geht es um feinste Details. Kennst du diese Feinheiten nicht, dann bist du ganz schnell im Nirgendwo. Das ist mir in Zandvoort passiert", erklärt Rast, der jedoch in den niederländischen Dünen schnell lernte. Im Rennen fuhr Rast die beste Sektorenzeit aller Audi-Piloten im zweiten Abschnitt der Strecke. Selbst wenn die DTM-Hersteller ihr Engagement im kommenden Jahr auf nur noch jeweils sechs oder sieben Autos beschränken, werden dem Deutschen gute Chancen auf ein Cockpit eingeräumt.

© Motorsport-Total.com

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