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F1 Grand Prix of Austria - Qualifying
Gerhard Berger und Sebastian Vettel kennen sich aus der Formel 1 © Getty Images

Träumen darf erlaubt sein: Gerhard Berger glaubt, dass Sebastian Vettel in der Zeit zwischen den Formel-1-Rennen gerne einmal in der DTM an den Start gehen würde.

Der neue DTM-Chef Gerhard Berger wünscht sich ganz offensichtlich prominente Verstärkung für die Serie. Der Österreicher, der die Zügel in der DTM seit einigen Wochen in der Hand hält, könnte sich gut vorstellen, dass der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel der Tourenwagenserie gerne einmal einen Besuch abstatten würde.

"Ich bin mir sicher, dass Vettel nebenher gerne DTM fahren würde, wenn er dürfte", erklärt er in auto motor und sport.

Anlass für diese Aussage ist Fernando Alonsos Teilnahme am Indy 500 in diesem Jahr. Der McLaren-Pilot wird den Großen Preis von Monaco auslassen, um in Indianapolis an den Start zu gehen.

Berger: "Zurück zu alten Zeiten"

"Das bringt uns zu den alten Zeiten zurück", lobt Berger und erklärt: "Wir müssen endlich diese Förmlichkeiten aufbrechen." Der Österreicher wünscht sich hier eine Rückkehr zu vergangenen Tagen.

"Ich bin 1985 in Adelaide für Arrows Formel 1 und für Bob Jane das nationale Tourenwagenrennen gefahren. So etwas war damals noch möglich, und alle hatten ihren Spaß", erklärt der mittlerweile 57-Jährige.

Aus seiner Sicht gibt es auch keine Gründe, die gegen solche "Ausflüge" der Piloten zwischen den Formel-1-Rennen sprechen. "Die heutigen Fahrer haben viel mehr Zeit als wir früher. Es gibt ja kaum noch Testfahrten", erinnert er.

Hülkenberg startete in Le Mans

Berger fuhr in seiner aktiven Karriere zwischen 1984 und 1997 in der Formel 1 und nahm dort an insgesamt 210 Rennen teil. Parallel dazu ging er 1985 vereinzelt in der DTM und der Sportwagen-WM an den Start.

Dass Formel-1-Piloten heutzutage auch in anderen Serien fahren dürfen ist allerdings die Ausnahme. So ging Nico Hülkenberg 2015 beispielsweise bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start.

© Motorsport-Total.com

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