vergrößernverkleinern
Timo Glock macht beim Show-Match mit Tennis-Profis eine gute Figur
Timo Glock macht beim Show-Match mit Tennis-Profis eine gute Figur © BMW

Timo Glock hat nicht nur Benzin im Blut: Der BMW-Pilot zeigt bei einem Promi-Tennis-Match in München, dass er auch das Zeug zum Tennis-Profi hat.

In einer Mission der etwas anderen Art war Timo Glock in dieser Woche unterwegs. Am Flughafen in München nahm der DTM-Pilot an einem Promi-Tennis-Match teil. An der Seite des deutschen Tennis-Profis Florian Mayer spielte der BMW-Fahrer gegen die Tennis-Asse Patrik Kühnen und Maximilian Marterer. Kehrt der ehemalige Formel-1-Fahrer dem Motorsport etwa den Rücken zu?

Vorerst nicht, denn das Show-Match war eine Werbeaktion für die BMW Open, die vom 1. bis 7. Mai in München stattfinden. Im Zentralbereich des Flughafens der bayerischen Landeshauptstadt wurden zwei Tennis-Courts und eine Zuschauertribüne aufgebaut, und genau dort durfte der Rennfahrer gegen die Tennis-Profis antreten.

"Ich habe in meinem Rennfahrerleben schon viel Zeit an Flughäfen verbracht, aber dort Tennis zu spielen, ist eine Premiere für mich. Das war großartig", sagt Glock, der als Jugendlicher in einem Tennisverein gespielt hat.

"Ich habe mit Motocross begonnen, mir dann mit sieben Jahren das Schien- und Wadenbein gebrochen, und bin dann zum Tennis. Doch der Motorsportvirus war zu stark", wird der BMW-Pilot von 'BILD' zitiert. "Mit Michael Schumacher habe ich früher öfters gespielt. Im Fußball war er aber talentierter als mit dem kleinen Ball."

Das Match in München, das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter erschwerten Bedingungen stattfand, hat das Doppel Glock/Mayer gegen Kühnen/Marterer mit 1:4 und 0:4 verloren. "Gefühlt hatten wir minus zehn Grad. Ein Wunder, dass der Ball im Flug nicht eingefroren ist", scherzt Glock.

Dass der Rennfahrer nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf dem Tennisplatz eine gute Figur macht, bestätigt der ehemalige Kapitän der deutschen Davis-Cup-Mannschaft, Patrik Kühnen: "Timo hat sehr gut gespielt. Man sieht an seiner Technik, dass er früher viel gespielt hat. Er hatte gute Anlagen. Unter Umständen wäre auch ein Profi aus ihm geworden."

© Motorsport-Total.com

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel