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DTM German Touring Car Masters - Hockenheimring
Lucas Auer möchte seinen zwei Saisonsiegen in Budapest weitere hinzufügen © Getty Images

Lucas Auer und Jamie Green wollen ihr Privatduell um die Spitze in der DTM am Wochenende in Budapest fortführen. Kann sich BMW endlich rehabilitieren?

In der Saison 2017 kennt die DTM bisher nur zwei Sieger. Lucas Auer und Jamie Green konnten bei den ersten zwei Stationen in Hockenheim und am Lausitzring je zwei Mal triumphieren, haben sich damit in der Fahrerwertung schon Luft auf ihre Verfolger verschafft.

Ihre Führung wollen sie an diesem Wochenende bei den zwei Rennen (am 17. Juni ab 20 Uhr und am 18. Juni ab 19 Uhr im TV auf SPORT1) auf dem Hungaroring nahe Budapest liebend gerne ausbauen.

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Auer bleibt aber trotz der ersten Erfolge auf dem Boden. "Das ist Zufall, es würde mich wundern, wenn es so weitergeht", sagte der Österreicher. Seine Zurückhaltung ist gut begründet, lief es für ihn in den letzten Jahren in der ungarischen Hauptstadt eher bescheiden.

"Wir gehen mit Respekt an den Hungaroring. Ab Freitag werden wir Genaueres wissen. Es wird sehr warm werden, die Strecke ist glatt“, schätzte der 22-Jährige die Bedingungen ein. Auer zeigt sich in seiner dritten DTM-Saison erstaunlich abgebrüht, scheint an den Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre gewachsen zu sein.

Green hoffnungsvoll

Sein größter Widersacher in der DTM-Fahrerwertung kann mit noch mehr Erfahrung aufwarten. Audi-Pilot Jamie Green geht in seine 13. DTM-Saison - und weiß, worauf es ankommt. "Es gibt keinen Abschnitt, in dem man das Lenkrad locker halten kann, man hat keine Zeit, um nachzudenken", meint Green.

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Im Gegensatz zu Auer bekennt sich der 35-Jährige klar zu seinen Zielen. "Hoffentlich kann ich das dieses Jahr so zusammenbringen, dass es für den Titel reicht. Ich denke, es ist möglich.“

BMW abgeschlagen

Von einem Titel ist BMW derzeit weit entfernt. Nach einem missratenen Saisonstart haben die Münchner schon nach vier Rennen den Anschluss an Audi und Mercedes-Benz verloren. 64 Punkte hat BMW in der Markenwertung erst gesammelt, liegt damit über 100 Punkte hinter den Konkurrenten zurück.

Nur Timo Glock hält derzeit die Fahnen bei BMW hoch. Als Achter hat aber auch er schon gehörigen Rückstand in der Fahrerwertung. Trotzdem geht er optimistisch in die Rennen in Budapest: "Ich war da schon immer schnell und habe einen guten Rhythmus gefunden."

Der wird auch diesmal nötig sein, um seinem bisher einzigen Podestplatz der Saison vom Hockenheimring einen weiteren folgen zu lassen.

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