vergrößernverkleinern
DTM German Touring Car Masters - Hockenheimring
Die DTM steht vor einem Umbruch © Getty Images

Die DTM orientiert sich nach dem Ausstieg von Mercedes neu und baut ihre Zusammenarbeit mit der japanischen Super GT-Serie aus. Erste Schritte sind bereits gemacht.

Die durch den Ausstieg von Mercedes angeschlagene DTM weitet ihre Zusammenarbeit mit der japanischen Super GT-Serie aus und könnte damit in Zukunft von ihrem bisherigen Format deutlich abweichen.

Wie der DTM-Veranstalter ITR am Mittwoch mitteilte, sollen die Reglements beider Serien ab 2019 angepasst werden. Bereits im Rahmenprogramm des Saisonfinales in Hockenheim (14./15. Oktober) werden ein Lexus und ein Nismo (Rennsportmarke von Nissan) aus der japanischen Serie starten. 

"Zeichen für die Zukunft"

Die beiden Fahrzeuge sollen einen "Vorgeschmack auf die Zeit" geben, in der "beide Serien nach identischem Reglement fahren und sich direkt miteinander messen können", teilte die ITR mit.

DTM-Boss Gerhard Berger wertete diese Kooperation als ein "starkes Zeichen für die Zukunft der DTM". Sie sei "ein Signal, wie ernst die Kooperation mit der japanischen GTA-Organisation sowie den drei Herstellern der Serie zu nehmen ist", sagte er. 

Neben Nexus und Nismo fährt auch Honda in der japanischen Serie. "Die technischen Reglements der beiden Serien sind bereits heute in vielen Bereichen deckungsgleich. Bauteile aus dem kostensparenden Gleichteilekonzept sind auch in den japanischen Autos verbaut", hieß es in der DTM-Mitteilung. 

Mercedes zieht es in die Formel E

Um die DTM auch in Japan vorzustellen, sollen beim Super-GT-Finale im November Autos aus der deutschen Serie zu sehen sein.

Mercedes hatte im Juli angekündigt, sich zum Ende der Saison 2018 aus der DTM zurückzuziehen und künftig in der Elektroserie Formel E zu starten. Seitdem war über die Zukunft der DTM spekuliert worden.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel