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Nick Heidfeld (im Vordergrund) fährt seit der Saison 2014/15 in der Formel E
Nick Heidfeld fährt seit der Saison 2014/15 in der Formel E © Getty Images

Nach einer bislang enttäuschenden Saison in der neu geschaffene Elektroauto-Serie Formel E (Highlights im TV auf SPORT1) will sich der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld beim Heimrennen in Berlin unbedingt steigern.

"Wir müssen als Team einen besseren Job machen, um die anderen zu schlagen. Wir waren am Anfang der Saison sicher etwas stärker als zuletzt", sagte Heidfeld vor dem Rennen am Samstag.

Die Elektroflitzer feiern auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens in Tempelhof ihre Deutschland-Premiere. "Es ist immer aufregend, ein Heimrennen zu haben, aber man bereitet sich nicht anders vor", sagte der 38-jährige Heidfeld, der zuletzt 1994 in der Formel 4 in Berlin fuhr: "Im Rennsport ist das ja schon ein gefühltes Jahrhundert her."

Auf Rang 20 der Gesamtwertung konnte der Mönchengladbacher Heidfeld bislang noch nicht glänzen, das Podest lag für ihn stets in weiter Ferne, mitunter war auch einiges Pech im Spiel. Teamchef-Sohn Daniel Abt aus Kempten, der zweite deutsche Pilot in der Formel E, schaffte es beim vorletzten Rennen in Miami hingegen immerhin einmal auf den dritten Platz.

"Natürlich will ich auch in Berlin ein gutes Rennen abliefern. Wir sind sehr motiviert und werden hoffentlich einen guten Tag haben", sagte der 22-Jährige: "Das hier ist ein besonderes Rennen für mich."

Vor dem Terminal des ehemaligen Airports in der Nähe des Berliner Zentrums wurde in den vergangenen Tagen eigens eine kurvige Strecke geschaffen, die nach dem Lauf wieder abgebaut wird. 2,469 Kilometer ist der Kurs lang, 33 Runden werden mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h gefahren. Außerdem stehen am Renntag auch Training und Qualifying auf dem Programm.

Vier Rennen vor dem Ende der Premierensaison liegt Abts brasilianischer Stallrivale Lucas di Grassi (93 Punkte) in der Gesamtwertung knapp vor Nelson Piquet junior (89), Dritter ist der Schweizer Sebastien Buemi (83). Abt (22) und Heidfeld (6) haben keine Chance mehr, in den Titelkampf einzugreifen.

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