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Luca di Montezemolo war von 1991 bis 2014 Verwaltungsratsvorsitzender von Ferrari
Luca di Montezemolo ist seit 1991 Verwaltungsratsvorsitzender von Ferrari © getty

Angesichts der Spekulationen um eine baldige Ablösung von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat die Führung des Ferrari-Hauptaktionärs Fiat ein klares Bekenntnis zum 67-Jährigen vermieden.

"Die Frage nach einem Wechsel auf dem Präsidentenposten bei Ferrari steht momentan nicht auf der Agenda, aber niemand ist unverzichtbar", sagte Fiat-Geschäftsführer Sergio Marchionne am Sonntag: "Für Ferrari ist es wichtig zu gewinnen, und zwar nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch sportlich. Und da fehlt uns schon seit sechs Jahren der Erfolg."

Seit 16 Monaten wartet Ferrari in der Formel 1 trotz der beiden Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) und Kimi Räikkönen (Finnland) auf einen Sieg, der letzte Fahrer-Titel gelang der Scuderia 2007. Beim Großen Preis von Italien am Sonntag in Monza schied Alonso aus, Räikkönen holte als Neunter nur zwei Punkte.

"Alonso und Räikkönen sind Weltmeister, und wir können trotzdem nicht gewinnen. Einen siegreichen Ferrari in der Formel 1 zu haben ist nicht verhandelbar und bleibt das Ziel. Wir können nichts anderes akzeptieren", sagte Marchionne.

Über den baldigen Abschied Montezemolos nach 23 Jahren hatten zuletzt unter anderem "Tuttosport" und "Corriere della Sera" berichtet, Montezemolo wies Gerüchte über einen geplanten Rücktritt am Samstag in Monza jedoch zurück.

"Im März habe ich Ferrari und vor allem seinen Mitarbeitern meine Bereitschaft versichert, mich weitere drei Jahre zu engagieren. Sollte es Neuigkeiten jeglicher Art geben, würde ich es als Erster persönlich ankündigen", sagte er: "Wir arbeiten, um das Jahr 2014 abzuschließen, bei dem Ferrari als Unternehmen einen historischen Rekord an wirtschaftlichen Erfolgen feiern wird. Jedes Jahr haben wir uns gegenüber dem Vorjahr verbessert."

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