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Sergio Marchionne ist seit 2004 Generalsekretär bei Fiat
Sergio Marchionne ist seit 2004 Generalsekretär bei Fiat © imago

Der neue Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hat auf dem Weg zurück zu alter Stärke um Geduld gebeten.

Man werde sich in den nächsten Monaten mit allen Kräften bemühen, um den beiden Piloten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen ein wettbewerbsfähiges Auto zu Verfügung zu stellen.

Indirekt schloss er damit auch einen schnellen Pilotenwechsel aus.

"In diesem Jahr wird es schwierig sein, zu Resultaten zu gelangen, wir müssen die jetzige Situation verarbeiten und die Weichen für einen Neubeginn im kommenden Jahr stellen", sagte Marchionne während der Abschieds-Pressekonferenz seines Vorgängers Luca di Montezemolo in Maranello.

Der 67-Jährige hatte am Mittwochmorgen nach 23 Jahren an der Ferrari-Spitze seinen Rückzug zum 13. Oktober angekündigt.

Die Formel 1 gehöre zur "DNA Ferraris", und man werde weiterhin "mit allen Kräften für Erfolge arbeiten", sagte Marchionne.

Eine Integration Ferraris in den Mutterkonzern Fiat schloss er aus: "Wir wollen das schützen, was hier in Maranello errichtet worden ist."

Montezemolo dankte mit Tränen in den Augen den Fans und seinen Ferrari-Mitarbeitern: "Ich habe meine Pflicht getan, eine Ära ist zu Ende. Eine Umstrukturierungsphase ist voll im Gang, um die Organisation und das Team zu erneuern. Das ist der richtige Moment, um das Unternehmen zu verlassen."

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